Rettungskräfte brechen Suche ab

"Isaac" setzt Süden der USA unter Wasser

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Gegen die Warnung der Behörden sind diese jungen Leute in einem See Baden gegangen.

New Orleans - Der zum Tropensturm geschrumpfte „Isaac“ lässt nicht locker. Bei seinem Zug ins Inland setzt er weiter Gebiete unter Wasser. Hunderttausende Menschen sitzen im Dunkeln.

Hurrikan „Isaac“ hat New Orleans weitgehend verschont, aber Fischerdörfer im Umland mit Wucht getroffen. Wassermassen bedrohten Ortschaften im US-Staat Lousiana, Wind und Regen legten auch Teile von Mississippi lahm. Bedrohliche Regenfälle wurden noch für die nächsten Tage erwartet.

Für Hunderttausende Menschen fiel der Strom aus, Zuckerrohrfelder waren dem Erdboden gleich gemacht. Mehrere Tausend Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Auch in New Orleans sorgten Hochwasser und Stromausfälle für Probleme.

In dem besonders hart getroffenen Überschwemmungsgebiet Plaquemines Parish wurden Dutzende Menschen gerettet. Keiner von ihnen hatte ernsthafte Verletzungen erlitten. Am Mittwochabend (Ortszeit) stellten die Rettungskräfte ihre Suche nach weiteren Gestrandeten ein. Sie seien sicher, dass in der dünn besiedelten Region niemand mehr zurückgeblieben sei, der ihrer Hilfe bedürfe, begründeten die Behörden die Entscheidung.

Spektakuläre Bilder der Naturgewalten

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Zwischen Australien und Tahiti ist auf dem Meeresgrund ein Vulkan ausgebrochen. © ap
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Seit Montag steigen gewaltige Dampfsäulen und Rauchwolken über dem Seegebiet in der Nähe der Insel Tongatapu empor. © ap
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Der Vulkan liegt etwa zehn Kilometer vor der Südwestküste von Tongatapu. © ap
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In dieser Region gibt es etwa 36 unterseeische Vulkane. © dpa
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Wissenschaftler brachen auf, um die heftigen geologischen Aktivitäten genauer zu untersuchen. © ap
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Bekannter sind die Vulkanausbruche auf den Kontinenten, wie dieser des Vulkans Llaima in Chile aus dem Jahr 2008. © dpa
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Ein Lavastrom verschluckt eine Straße auf der Insel La Reunion im Indischen Ozean. © dpa
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Der bekannteste europäische Vulkan ist der Vesuv in Italien. © dpa
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Auch Flutkatastrophen fordern immer wieder Opfer. Besonders betroffen: flache Regionen wie zum Beispiel Holland. Zu sehen: Im Februar 1953 versinkt die niederländische Provinz Zeeland in einer Sturmflut. © dpa
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Hamburg ist immer wieder von Hochwasser betroffen. Hier steht der Fischmarkt am 1. November 2006 unter Wasser. © dpa
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Im Gegensatz zu normalen Hochwasserüberschwemmungen bringen Sturmfluten die Wassermassen in Sekunden. © dpa
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Nach einem Seebeben fegte am 26. Dezember ein Tsunami über Sri Lanka und Teile Thailands. Über 300 000 Einwohner und Urlauber starben. © dpa
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Aufräumarbeiten nach dem Tsunami auf Sri Lanka. © dpa
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Der Orkan Kyrill fegte 2007 über Deutschland. In Sachsen-Anhalt brach er Hochspannungsmasten wie Streichhölzer. © dpa
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Selbst Lastwagen wurden in Thüringen zum Spielball des Orkans. © dpa
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Über 100 Menschen starben nach einem Erdbeben in Pakistan, bei dem dieser Wohnkomplex einstürzte. © dpa
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Zusammengeschoben wie ein Teppich schaut diese Straße auf der japanischen Insel Hokkaido nach einem Erdbeben am 26. September 2003 aus. © ap

„Isaac“ verlor am Mittwochabend an Stärke und wurde wieder zu einem Tropensturm herabgestuft. Dennoch bleibe er weiter gefährlich, warnten Meteorologen. Die Windgeschwindigkeiten sackten auf 112 Kilometern pro Stunde ab, Regen und Sturmböen begleiteten jedoch weiter den Zug über Louisiana. Louisiana, Mississippi und Alabama sollen sich bis weit in den Donnerstag hinein auf heftige Regenfälle und hohe Flutwellen gefasst machten.

In New Orleans hatte Bürgermeister Mitch Landrieu wegen herabgefallener Stromkabel und der allgemein unsicheren Lage am Mittwoch eine von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geltende Ausgangssperre verhängt. Meteorologen warnten vor einer anhaltenden Lebensgefahr durch Sturmfluten und Überschwemmungen.

Genau sieben Jahre nach „Katrina“

Vor genau sieben Jahren hatte der verheerende Hurrikan „Katrina“ die Region heimgesucht. „Isaac“ war deutlich schwächer als „Katrina“, bei dem damals 1.800 Menschen ums Leben kamen. Diesmal wurde bislang nur ein Todesopfer bekannt. Mehrere Gedenkveranstaltungen für die Opfer von „Katrina“ wurden am Mittwoch abgesagt - wegen „Isaac“. Der Wetterdienst erwartete, dass der Sturm in den kommenden Tagen weiter ins Land zieht, bevor er sich am Wochenende auflöst.

dapd/dpa

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