Vorfall in Birmingham

Tierische Rettung: Husky findet Baby im Park - Neugeborenes erst wenige Stunden alt

Terry Walsh und sein Husky Hel
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Terry Welsh und seine Husky-Hündin Hel

In Birmingham hat eine Husky-Hündin ein Neugeborenes gefunden und dem Jungen damit das Leben gerettet.

Birmingham - Wie jeden Tag ging Terry Walsh mit seiner Husky-Dame „Hel“ Gassi. Am 22. April spazierte er mit seiner Hündin durch einen Park des englischen Birmingham.

Als Terry Walsh eine Decke unter einem Busch liegen sah dachte er sich nicht viel dabei. Doch dann hörte er ein Baby schreien. Sein Husky Hel hatte das Bündel angestupst, bis es anfing zu weinen, um die Aufmerksamkeit ihres Besitzer darauf zu lenken. Ohne Hel wäre Terry vermutlich an der Decke und damit dem Baby vorbei gegangen. Durch seine Hündin aber fand er das in die Decke eingewickelte Baby. „Ich denke, es war Hels sanftes Stupsen und ihre Körperwärme, die das Baby aufgeweckt hat“, erzählt Terry gegenüber Birmingham Live. In Schleswig-Hohlstein vernahm eine Frau Baby-Geschrei aus einem Kleider-Container und rief die Polizei*.

Husky Hel rettet wenige Stunden altes Baby

Etwa gegen 17:30 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. Das Baby, ein kleiner Junge, wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und untersucht. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Die Polizei vermutet, dass der kleine Junge an diesem Tag geboren und nur wenige Stunden später in dem Park zurück gelassen wurde. Sie würden nun versuchen eine weiße Frau Anfang 20 aufzuspüren, die mehrere Zeugen gesehen haben wollen, als das Bündel abgelegt wurde. Der Husky-Besitzer Terry Walsh fügte hinzu: „Ich habe mit zwei Teenagern gesprochen, die dachten, sie hätten eine Frau mit derselben oder einer ähnlichen Decke gesehen.“ Diese habe etwa 30 bis 60 Minuten zuvor ein Baby getragen.

Birmingham Polizei: Suche nach der Mutter

Die Polizei gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie dringend nach der Mutter des Neugeborenen suchen. „Wir sind äußerst besorgt um das Wohlergehen der Mutter des Babys und appellieren dringend an sie oder jeden anderen, der weiß, wer sie sein könnte.“ Kriminalkommissar Allan Green sagte: „Das Baby wird von medizinischem Personal betreut. Unsere Priorität ist es jetzt die Mutter zu finden und sicherzustellen, dass es ihr gut geht. Sie braucht möglicherweise dringend medizinische Hilfe.“

Terry Walsh ist sehr stolz auf Hel: „Ein größerer Hund oder ein anderer Hund mit einem anderen Temperament hätte vielleicht an der Decke gerissen und gezerrt. Das Baby hätte wie eine Stoffpuppe behandelt werden können. Und dann haben Sie da auch Füchse und die Ratten.“ Der Husky Hel hat mit seiner Spürnase also wahrscheinlich das Leben des kleinen Jungen gerettet. Ähnliches ereignete sich Anfang Februar. Da wurde ein philippinischer Motorradfahrer ebenfalls von einem Hund zu einem ausgesetzten Baby geführt. (jsch) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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