Möbelkauf mal anders

Surreale IKEA-Bilder gehen viral: Was ist hier denn los?

IKEA in Delft
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Das surreale Foto soll bei IKEA in Delft (Niederlande) entstanden sein.

Die Shoppingmöglichkeiten sind während der Corona-Pandemie beschränkt. Der Einzelhandel kann immerhin einen Teil seiner Kunden hereinlassen. Mit kuriosen Folgen.

München – In Zeiten von Corona muss in Sachen Shopping umdisponiert werden. Der Online-Handel boomt aufgrund der Einschränkungen für den Einzelhandel. Inzwischen dürfen aber auch die Geschäfte wieder Kunden empfangen.

Häufig geschieht dies nur mit vorheriger Terminreservierung. „Click and Meet“ nennt sich diese Art des Einkaufvergnügens. Auch in der Variante „Click and Collect“ können Kunden shoppen: Dann wird der Artikel online ausgewählt und beim Händler abgeholt.

Surreale IKEA-Bilder: Shoppingerlebnis der besonderen Art in den Niederlanden

Bei dem schwedischen Möbelunternehmen IKEA können die Kunden ebenfalls wieder vor Ort stöbern. Die Möbelhäuser werden nicht nur in Deutschland von shoppingfreudigen Menschen besucht. Auch in den Niederlanden ist die Nachfrage offenbar groß.

Wer sich für ein Produkt von IKEA entschieden hat, muss bei der Kaufabwicklung allerdings mit ganz neuen Abläufen klarkommen. Ein niederländischer Twitter-User hielt sein Einkaufserlebnis in Bildern fest. „Etwas bei IKEA abzuholen, ist heutzutage eine Art surrealistisches Theater. Auf gelben Stühlen im Parkhaus sitzen, während Sie darauf warten, dass jemand Ihre Bestellung aufruft“, schrieb der Nutzer zu zwei Fotos. Dass diese echt sind, ist natürlich nicht bestätigt, es deutet aber auch nichts auf einen Fake hin. Den Angaben des Kunden zufolge entstanden die Aufnahmen bei der Filiale in Delft.

Darauf sieht man mehrere Menschen auf Stühlen sitzend, die auf einzelnen Parkplätzen platziert wurden. Um die Corona-Abstandsregeln einzuhalten, wurden pro Parkplatz nur wenige Stühle aufgestellt. Mehr als 1400 Likes, rund 200 Kommentare und rund 280 Retweets gab es bis Montag, 13.30 Uhr für das Posting vom Samstag (10.4.).

Shopping bei IKEA während Corona: Kunden müssen viel Geduld haben

Der Anblick der IKEA-Kunden erscheint ziemlich kurios. Die Szenerie erinnert an das Warten auf das Aufleuchten der eigenen Nummer im Einwohnermeldeamt. Wer seine Wohnung verschönern will, muss offensichtlich eine gehörige Portion Geduld mitbringen.

Ob es auch in deutschen Filialen zu ähnlichen Szenen kommt, ist nicht bekannt. Auf Anfrage von tz.de wollte IKEA sich dazu nicht äußern. Die Shoppingerfahrung in Corona-Zeiten ist in jedem Fall auch in anderen Ländern von ganz eigenem Charakter. Die aktuellen Entwicklungen zu Corona in Deutschland können Sie hier verfolgen. (kh)

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