In Zwangsjacke an Kran hängend

Hans Klok zeigt sich als Entfesselungskünstler

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Kopfüber und in Zwangsjacke: 90 Sekunden hatte Hans Klok Zeit, sich daraus zu befreien.

Hannover - Der Illusionist Hans Klok hat in einer Zwangsjacke an einem Kran hängend Aufsehen erregt. 90 Sekunden hatte der 45-Jährige Zeit, um seine Fesseln zu lösen - angeblich hätten ihn sonst Stahlkrallen durchbohren können.

Mit dem Stunt warb er am Donnerstag in Hannover für sein aktuelles Programm - eine Hommage an sein Vorbild, den Entfesselungskünstler Harry Houdini. Dieser hatte vor mehr als 100 Jahren einen ähnlichen Trick präsentiert, brauchte allerdings mehr als eine Stunde, um sich zu befreien.

Bei den Zuschauern sorgte Klok für Begeisterung - weniger entzückt sei hingegen seine Mutter, wenn ihr Sohn sich für seine Shows in Gefahr begibt, sagte der Illusionist: „Sie sagt immer, ich soll das lassen.“ Angst sei jedoch kein guter Ratgeber. Der niederländische Magier setzt lieber auf eine gute Vorbereitung. Drei bis vier Stunden am Tag trainiert er.

Die aktuelle stuntlastige Show sei körperlich anstrengend - „zu viel Stress“. In einem Jahr möchte er deswegen wieder zurück zur Magie. Im Gegensatz zu Houdini legt Klok normalerweise in seinen Programmen weniger Wert auf Stunts denn auf magische Tricks.

dpa

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