1860 trauert um „Atom-Otto“

1860 trauert um „Atom-Otto“

Erschreckende Studie

Immer mehr Ostdeutsche denken rechtsextrem

Berlin - Rechtsextremes Gedankengut findet vor allem in Ostdeutschland immer mehr Verbreitung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung.

Seit 2006 hat sich die Gruppe mit rechtsextremem Weltbild von 6,6 auf 15,8 Prozent mehr als verdoppelt, wie aus der am Montag in Berlin vorgestellten Untersuchung „Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012“ hervorgeht. In Westdeutschland sei diese Gruppe von 9,1 auf 7,3 Prozent dagegen deutlich geschrumpft.

Bezogen auf ganz Deutschland ist in den vergangenen beiden Jahren ein Anstieg rechtsextremen Denkens von 8,2 auf 9,0 Prozent zu verzeichnen. Zugleich bleibt die Zufriedenheit mit der Demokratie im Vergleich zu anderen Staatsformen mit 94,9 Prozent (West: 95,5 Prozent; Ost: 92,1 Prozent) hoch.

Als Grundlage für die Studie wurden im Sommer 2.415 deutsche Staatsangehörigen sowie 95 Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft vom Berliner Meinungsforschungsinstitut USUMA befragt.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Lotto am Samstag vom 18.11.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Samstag vom 18.11.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am 22.11.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen vom Mittwoch
Lotto am 22.11.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen vom Mittwoch
Polizei in Erfurt schießt auf flüchtige Verdächtige - ein Verletzter
Polizei in Erfurt schießt auf flüchtige Verdächtige - ein Verletzter
Deutsche haben weniger Angst vor schweren Krankheiten
Deutsche haben weniger Angst vor schweren Krankheiten

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion