Immer mehr Singles in Deutschland

Wiesbaden - Immer mehr Menschen in Deutschland leben als Singles. Die Zahl stieg von knapp 16,5 Millionen im Jahr 2007 auf rund 17,0 Millionen im Jahr 2008.

Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Die Zunahme ist bei den Männern deutlich höher als bei den Frauen. Insgesamt liegt der Anteil der Alleinstehenden (Männer und Frauen) an der gesamten Bevölkerung Deutschlands 2008 bei gut einem Fünftel (21 Prozent). Beim Mikrozensus, der jährlichen Haushaltsbefragung, wurden knapp 7,8 Millionen alleinstehende Männer gezählt; 2007 waren es noch knapp 7,5 Millionen.

Die Zahl der alleinstehenden Frauen liegt bei 9,2 Millionen; 2007 waren es noch etwas unter 9 Millionen. Der Anteil der Ledigen unter den Alleinlebenden war in etwa so hoch wie 2007 - rund 63 Prozent bei den Männern und 37 bei den Frauen. 19 Prozent der männlichen Singles waren geschieden und 7 Prozent verheiratet, aber getrennt lebend. Von den weiblichen Singles waren 16 Prozent geschieden und knapp 4 Prozent vom Ehemann getrennt lebend. 43 Prozent waren verwitwet (Männer: 11 Prozent). Hier schlägt sich insbesondere die höhere Lebenserwartung der Frauen nieder. Zu den Alleinstehenden zählen im Mikrozensus alle Personen, die ohne Ehe- oder Lebenspartner und ohne Kinder in einem Ein- oder Mehrpersonenhaushalt leben.

dapd

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