iPhone-Tipps: Kostenfallen beheben und Geld sparen

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Die Anschaffung eines Smartphones ist meist schon teuer genug. Gute iPhone-Tipps bewahren Sie vor weiteren hohen Rechnungen.

Falsche Einstellungen beim iPhone verursachen manchmal hohe Rechnungen. Wir decken die größten Kostenfallen und Bedienungsirrtümer auf und geben Ihnen iPhone-Tipps, mit denen Sie Geld sparen.

So manchen iPhone-Besitzer hat die erste Handy-Rechnung nach dem Urlaub schon in einen regelrechten Schock versetzt. Der Grund: versteckte Kosten, die aufgrund falscher Einstellungen den Rechnungsbetrag in die Höhe schnellen lassen. Diese iPhone-Tipps entschärfen die drei „gefährlichsten“ Fallen:

Daten-Roaming

Wenn Sie mit Ihrem iPhone im Ausland auf Reisen sind, schließt sich das Mobiltelefon innerhalb kürzester Zeit an das stärkste Mobilnetz vor Ort an. Insbesondere Apps, E-Mail- und Ortungsprogramme, denen Sie eine automatische Aktualisierung zugesagt haben, ziehen sich Informationen aus dem Internet, ohne dass Sie es merken. Selbst wenn Sie in Deutschland über eine Daten-Flatrate verfügen, gilt diese nicht für das Ausland.

Das teure Daten-Roaming können Sie nur unterbinden, indem Sie vor der Abreise die mobile Datenübertragung unter „Einstellungen – Allgemein – Netzwerk – Daten-Roaming“ deaktivieren. Wollen Sie jedoch nicht auf Internet im Urlaub verzichten, ist es möglich, zeitlich begrenzte Auslandstarife bei Ihrem Anbieter hinzu zu buchen. Besonders hilfreich sind Gesamtpakete, die ein neues iPhone mit Tarifen kombinieren, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Ein weiterer iPhone-Tipp, um die Kostenfalle Daten-Roaming zu umgehen, ist die kostenlose Nutzung von Wi-Fi-Hotspots oder dem WLAN im Hotel. Wer im Urlaub dringend ins Internet muss, sollte sich also vorab um eine Unterkunft mit entsprechendem WLAN-Angebot kümmern. Von öffentlichen Hotspots, die nicht verschlüsselt sind, raten Experten dringend ab. Diese stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, weil sie den Klau von Daten ermöglichen.

Bei längeren Auslandsaufenthalten ist die Anschaffung einer ausländischen SIM-Karte sinnvoll. Dazu benötigen Sie ein „Unlocked“-Handy, das nicht an ein spezielles Netz gebunden ist. Für einen verhältnismäßig geringen Betrag von 20 Euro können Sie meist schon einen ganzen Monat im Internet surfen sowie Reise- und Navigations-Apps nutzen. Der einzige Nachteil: Ihre Nummer ändert sich.

Telefonieren im Ausland

Auch beim Telefonieren kommen ohne Auslandstarif erhöhte Kosten auf Sie zu. Das Geld lässt sich jedoch einfach einsparen, indem Sie Ihre Telefonate über Skype, FriendCaller oder vergleichbare Anbieter kostenloser Internettelefonie tätigen. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein Zugang zum WLAN.

In-App-Käufe

Einige Apps halten Sie während ihrer Nutzung dazu an, zusätzliche Produkte und Erweiterungen einzukaufen. Beim iPhone werden diese in der Regel über das Programm iTunes heruntergeladen. Haben Sie gerade einen Einkauf getätigt, bleibt das Benutzerkonto 15 Minuten lang offen, ohne dass Sie Ihr Passwort ein weiteres Mal eingeben müssen. Ein versehentlicher Klick auf einen Zukauf, zum Beispiel durch spielende Kinder, kann dann teuer werden. Zu den wichtigsten iPhone-Tipps gehört daher erneut die Deaktivierungstaste. Unter „Einstellungen – Allgemein – Einschränkungen – In-App-Käufe“ entziehen Sie dieser schamlosen Funktion die Autorisierung.

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