Sehr altes Utensil

Junge (11) macht seltenen Fund bei Familienausflug - und wird danach sogar von einer Behörde ausgezeichnet

Zvi Ben-David hält eine Urkunde und ein Smartphone mit einem Foto der 2500 Jahre alten Keramik-Figur.
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Zvi Ben-David hält eine Urkunde und ein Smartphone mit einem Foto der 2500 Jahre alten Keramik-Figur.

Ein normaler Familienausflug, der einem trotzdem noch lange in Erinnerung bleibt? Ein Elfjähriger hat einen seltenen Fund gemacht und wurde sogar ausgezeichnet.

Tel Aviv - Familienausflüge als Elfjähriger sind mal weniger spannend, mal mehr. Manchmal ist einfach „spazieren gehen“ in diesem Alter richtig langweilig, aber manchmal bieten solche Familienausflüge auch viel mehr, als man sich vorher erhofft. So geschehen in Israel.

Das Land ist derzeit in aller Munde. Die Impfstrategie dort wird als vorbildlich dargestellt und lediglich Chile macht den Israelis ordentlich Konkurrenz. Doch unter der Woche wurde auch eine andere Meldung publik, die nichts mit dem Impfen oder Corona zu tun hat, sondern mit einem elfjährigen Entdecker, der unfreiwillig bekannt wurde.

Mega-Fund im Süden Isreals: Entdeckung ist über 2500 Jahre alt

Im Süden des Landes war ein Junge (11) mit seiner Familie unterwegs, als er plötzlich etwas Kleines fand. Und was das war, hätte wohl niemand für möglich gehalten. Zum Erstaunen vieler, hat der Elfjährige einen wahren Schatz entdeckt, der über 2500 Jahre alt war.

Eine etwa sieben Zentimeter hohe und sechs Zentimeter breite, barbrüstige Keramik-Frauen-Figur, deren Kopf und Hals von einem Schal bedeckt sind, war das seltene Objekt. Archäologe Oren Schmueli von der israelischen Altertumsbehörde meinte der Deutschen Presse-Agentur gegenüber, dass die Statuette wohl aus dem fünften oder sechstem Jahrhundert vor Christus stamme.

Eine 2500 Jahre alte Keramik-Figur, die der Elfjährige fand.

Für Mega-Fund bekommt elfjähriger Junge eine Auszeichnung

Damals trug man die Figur wohl als Glücksbringer an einer Kette um den Hals. Für Schmueli ein „sehr seltener Fund“. Und für den Jungen? Der wurde sogar ausgezeichnet. Wie die Altertumsbehörde angab, bekommt der Elfjährige eine Auszeichnung dafür, dass er seinen Fund bei den Behörden gemeldet hatte.

Für den Jungen ein Familienausflug, den er wohl so schnell nicht vergessen wird.

In Israel und Ägypten häuften sich derzeit die Entdeckungen. Erst kürzlich wurde etwas gefunden, dass angeblich sogar in der Bibel Erwähnung findet. Und ein Fund in Ägypten erinnerte an einen Bier-Witz von Fredl Fesl. (ank)

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