Weltraumschrott fliegt an ISS vorbei

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Die künstlerische Darstellung der Nasa vom zeigt die Internationale Raumstation (ISS) in ihrer gegenwärtigen Ausbaustufe in der Erdumlaufbahn.

Washington - Aufatmen im Weltraum: Ein Trümmerteil einer russischen Rakete flog am Samstagmorgen an der Internationalen Raumstation ISS vorbei. Der gefährliche Weltraumschrott war zu spät bemerkt worden.

Es hätte zu einer Gefahr für die sechs Astronauten an Bord der ISS werden können, die daher Schutz in zwei Sojus-Kapseln suchen mussten. Das Trümmerteil war zu spät bemerkt worden, um die ISS noch rechtzeitig aus dem Weg zu manövrieren. Es kam der Raumstation um 07.38 Uhr am Samstagmorgen am nächsten.

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Die NASA teilte mit, das Trümmerteil sei kaum nah genug gewesen, um eine wirkliche Gefahr darzustellen. Bei der Evakuierung der Astronauten - zwei Amerikaner, drei Russen und ein Niederländer - habe es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. An Bord der Sojus-Kapseln hätten sie im Ernstfall sofort die Reise zurück zur Erde antreten können. Es war das dritte Mal in zwölf Jahren, dass die Astronauten Schutz vor Weltraumschrott suchen mussten.

dapd

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