Italien: Mafia bedroht Dutzende Journalisten 

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Patronenhülse im Brief: Ein üblicher Einschüchterungsversuch der Mafia.

Rom - Briefe mit Patronenhülsen, anonyme Drohanrufe oder juristische Vorgehensweisen - dies sind nur einige der Methoden, mit denen nicht zuletzt die Mafia italienische Journalisten von der Aufklärungsarbeit abhalten will.

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 70 Reporter in ganz Italien bedroht, wie der jetzt in deutscher Übersetzung vorliegende Bericht “O² - Sauerstoff für Medien“, herausgegeben von Italiens Journalistenverbänden, dokumentiert.

“Das, was in Italien passiert, passiert nicht nur in Italien. Deshalb ist die Übersetzung des Berichtes wichtig“, erklärte Alberto Spampinato, Journalist und Gründer des seit 2009 erscheinenden “O² -Sauerstoff für Medien“ am Dienstagabend im Goethe-Institut Rom. Gerade auch die Mafia agiere beispielsweise längst in Deutschland.

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Das Goethe-Institut ermöglichte die deutsche Fassung des Berichts über bedrohte italienische Reporter und unterdrückte Nachrichten. Die Übersetzung entstand für eine aktuelle Veranstaltungsreihe des Kulturinstitutes: “Die Verantwortung der Helden: Kampf gegen die Mafia“. Das Goethe-Institut informiert noch bis 31. Mai an mehreren Abenden über organisierte Kriminalität in Italien und Deutschland.

dpa

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