„Verantwortliche im Hotel waren sich keiner Schuld bewusst“

Schlimmer Vorfall im Italien-Urlaub: Schülerin bleibt in Pool-Pumpe stecken

Rettungsring rot-weiß am Rande des menschenleeren blauen Schwimmbeckens
+
Eine 13-jährige Schülerin soll in der Pool-Pumpe stecken geblieben und verletzt worden sein. (Symbolbild)

Für eine 13-Jährige endete der Italien-Urlaub mit einem Horror-Erlebnis. Die Pool-Pumpe eines Hotels soll die Schülerin angesaugt und verletzt haben. Der Vater erhebt nun schwere Vorwürfe.

Wien/Lignano - Das hätte wirklich böse ausgehen können. Ein Vater aus Österreich erhebt in der Kronen-Zeitung schwere Vorwürfe gegen ein italienisches Hotel. Im italienischen Lignano soll seine 13-jährige Tochter von der Pool-Pumpe des Hotels angesaugt und schwer verletzt worden sein. Lediglich durch das Eingreifen von Badegästen sei das Mädchen befreit worden.

13-Jährige bleibt in Pool-Pumpe stecken: Badegäste retten das Mädchen

Ausgerechnet im Stamm-Hotel der Familie in Sachen Italien-Urlaub soll es zu diesem Vorfall gekommen sein. Nach Angaben der Zeitung soll der Pool nicht korrekt gewartet worden sein. Bei dem Unfall trug das Mädchen Verletzungen an den Beinen davon. „Im Spital in Udine stellten die Ärzte ein übergroßes Hämatom bei beiden Knien mit Durchmesser von 25 Zentimetern fest“, berichtet der Vater.

„Die Verantwortlichen im Hotel waren sich keiner Schuld bewusst, spielten alles runter. Ich überlege, rechtliche Schritte einzuleiten“, erklärte der Vater der 13-jährigen Schülerin. Schließlich hätte der Unfall auch tödlich enden können. Nur weil Badegäste ihr geholfen hätten, sei sie nicht mit dem Kopf unter Wasser gezogen worden, heißt es.

Pool-Pumpen-Unfall: Mädchen erleidet riesige Hämatome

Nachdem die Familie nach Wien zurückgekehrt war, sei es wieder in eine Klinik gegangen, in der die 13-Jährige erneut untersucht wurde. So seien unter anderem die Beine geröntgt worden, um einen Schaden an den Wachstumsfugen ausschließen zu können. „Gott sei Dank wurde keine Verschiebung festgestellt, doch der Arzt meinte, dass es viel schlimmer hätte ausgehen können“, so der Vater im Gespräch mit der Kronen-Zeitung. Seine Tochter könne bereits wieder die ersten Schritte alleine machen. (jsch)

Auch interessant

Kommentare