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New Orleans

Jaguar bricht aus Zoo aus und richtet Blutbad an

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Jaguare sind die drittgrößten Katzen der Welt.

Für rund eine Stunde ist ein ausgewachsener Jaguar in New Orleans aus seinem Gehege ausgebrochen. Genug Zeit für das Raubtier, um ein regelrechtes Massaker anzurichten.

New Orleans - Nur für eine Stunde ist „Valerio“ aus seinem Gehege ausgebrochen. Der drei Jahre alte Jaguar befindet sich im besten Jungmannesalter. Doch diese Zeit reichte, um eine Blutspur durch den Zoo zu ziehen, wie mehrere amerikanische Medien berichteten.

Auf seinem Weg durch das Gelände riss Valerio insgesamt fünf Alpakas drei Füchse und ein Emu, bevor es dem Zoo-Personal gelang, das Raubtier zu betäuben. Anschließend wurde er in ein Gehege gebracht. Der Vorfall ereignete sich außerhalb der Öffnungszeiten. Der Tierpark war nach dem Ausbruch nicht geöffnet worden und blieb den ganzen Tag geschlossen.

Hat sich der Jaguar durch das Dach gebissen?

Noch ist nicht geklärt, wie es dem Jaguar möglich war, aus seinem Gehege auszubrechen. Der Zoo schloss jedoch schnell einen Fehler der Pfleger aus. Wahrscheinlich konnte Valerio durch einen Defekt am Dach des Geheges ausbüchsen.

Der Jaguar blieb bei seinem Ausbruch und dem anschließenden Einfangen unverletzt. Folgen wird es für Valerio wohl keine haben. Der Chef des Pflegepersonals, Joel Hamilton, sagte: „Valerio ist ein normaler Jaguar und tut was Jaguare tun.“ Die Angriffe auf die Tiere geschahen wohl aber nicht aus einem Jagdinstinkt heraus, sondern weil die Raubkatze sein Revier verteidigen wollte.

Zoodirektor Kyle Burks erklärte den Vorfall auf einer anschließenden Pressekonferenz:

„Wir haben den Zoo vor allem auch deshalb geschlossen, um unseren Mitarbeitern die Trauer um die verstorbenen Tier zu ermöglichen. Unsere Tiere sind unsere Familie. Wir sind von diesem Verlust erschüttert.“

Bereits im Jahr 2001 ist im Audobon-Zoo einem Jaguar die Flucht gelungen. Während dessen rund zehn-minütigen Ausflugs ist jedoch weder Mensch noch Tier verletzt worden.

Trauer um die Zootiere ist groß

Vor dem Zoo haben Besucher Blumen und Karten abgelegt. 

tf

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