Brandanschlag misslang

330 Jahre Haft für 53-fachen Mordversuch

Sevilla - Nach jahrelangem Streit mit seinen Nachbarn hat ein Spanier versucht, mit einem Brandanschlag die 53 Bewohner eines Wohnblocks in Sevilla zu töten. Der Plan misslang, der Mann wurde verurteilt.

Der 71-Jährige hatte im Juli 2009 mehrere Brandsätze mit Butangas-Flaschen und Benzinkanistern im Fahrstuhlschacht und an anderen Stellen des Wohnblocks deponiert. Er hatte den Anschlag so geplant, dass eine Kettenreaktion den gesamten Block in Flammen setzen und den Bewohnern die Fluchtwege versperren sollte. Es detonierte aber nur einer der Brandsätze. Mehrere Anwohner erlitten Verletzungen und Rauchvergiftungen.

Nach Ansicht des Gerichts hatte der Mann den Anschlag so geplant, dass möglichst viele Bewohner getötet werden sollten. Das Landgericht in der südspanischen Metropole verurteilte den Mann am Mittwoch wegen 53-fachen Mordversuchs zu 330 Jahren Haft. Von der Strafe muss der Mann nach spanischem Recht höchstens 30 Jahre verbüßen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa/dpaweb (Symbolbild)

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