Japan: Schweinswal aus Reisfeld gerettet

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Schweinswal (Archivbild)

Sendai - Seit der Naturkatastrophe in Japan gibt es kaum noch gute Nachrichten. Jetzt haben Tierschützer einen jungen Schweinswal gerettet, der auch ein Opfer des Tsunami war. 

Der Tsunami am 11. März  hatte den jungen Schweinswal mehr als einen Kilometer weit ins Landesinnere gespült.  Der Schweinswal wurde am Dienstag von einem Spaziergänger in einem überschwemmten Reisfeld in der Nähe der Stadt Sendai entdeckt. Er wurde zurück ins Meer gebracht.

Das einen Meter lange Tier habe ein paar Kratzer, wirke sonst aber gesund, sagte Takashi Wagatsuma, Besitzer einer Zoohandlung, am Donnerstag. Bei dem Tier handelt es sich um einen Indischen Schweinswal, dessen Merkmal eine fehlende Rückenflosse ist. Sie können mehr als eineinhalb Meter lang werden. Indische Schweinswale leben entlang der Küsten Asiens. Sendai liegt etwa 320 Kilometer nördlich von Tokio und ist eine der am schwersten von dem Tsunami betroffenen Städte.

dapd

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