Jeder fünfte Wessi war noch nie im Osten

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Ostdeutschland hat bei vielen "Wessis" nach wie vor keinen guten Ruf

Berlin - 22 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es noch erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen. Demnach waren 21 Prozent der „Wessis“ noch nie in Ostdeutschland.

Das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die „Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe). Von den „Ossis“ waren nur neun Prozent noch nie im Westen. 67 Prozent der Westdeutschen können sich vorstellen, jemanden aus dem Osten zu heiraten, bei den befragten Ostdeutschen ist das umgekehrt für 78 Prozent denkbar.

Insgesamt sehen 74 Prozent der Befragten „Mentalitäts-Unterschiede“ zwischen West und Ost. „Geldorientiert“ halten 36 Prozent für eine typisch westdeutsche Eigenschaft, 17 Prozent für typisch ostdeutsch. „Rücksichtlos“ sehen 23 Prozent der Deutschen als typisch westdeutsch an, nur 17 Prozent für typisch ostdeutsch. „Unzufrieden“ verbinden 37 Prozent aller Befragten mit den Ostdeutschen, aber nur 17 Prozent mit den Westdeutschen. „Neidisch“ schließlich halten 30 Prozent der Befragten für typisch ostdeutsch, 13 Prozent für typisch westdeutsch.

Befragt wurden vom 28. September bis 1. Oktober 1.005 Bürger in Ost und West.

dapd

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