Jeder zweite Lehrer befürwortet Einsatz von Computern

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Noch hängt es am Engagement einzelner Lehrer, wie groß der IT-Einsatz im Unterricht ist. Foto: Armin Weigel/Archiv/Symbolbild

Berlin (dpa) - Lehrer in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben nach einer neuen Studie deutschlandweit die geringsten Berührungsängste mit Computern und digitalen Lernmaterialien.

Wie aus einer Untersuchung des Bildungsforschers Wilfried Bos außerdem hervorgeht, sagt inzwischen jeder zweite Lehrer an weiterführenden Schulen in Deutschland (48 Prozent von insgesamt 1250 Befragten), dass seine Schüler eigene Geräte im Unterricht nutzen können. Nur ein Viertel befürchte noch, die Kontrolle über den Unterricht mit dem Einsatz von Computern zu verlieren.

"Je älter die Lehrer, desto größer die Ängste", sagte Bos, Direktor des Instituts für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund, der Wochenzeitung "Die Zeit". Den Ergebnissen der Studie lasse sich auch entnehmen, dass selbst junge Lehrer während ihrer Ausbildung nicht vermittelt bekommen hätten, wie sich aus digitaler Technik digitaler Unterricht machen lässt. "Dabei sollte das in jedem Fach selbstverständlich sein", sagte Bos. Noch hänge es zu sehr am Engagement einzelner Lehrer, wie groß der IT-Einsatz schließlich ist. Vorgaben aus einem Kultusministerium seien die Ausnahme.

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