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Jörg Haider: Wo ist seine Leiche?

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Haider ist am 11. Oktober tödlich verunglückt.
Haider ist am 11. Oktober tödlich verunglückt. © dpa

Jörg Haider sorgt erneut für Wirbel! Seine sterblichen Überreste seien nach der Trauerfeier vergangenen Samstag heimlich ins Ausland gebracht worden – zu einer weiteren Obduktion, so die neue österreichische Zeitung „heute“.

Denn Witwe Claudia (51) und ihre Töchter Cornelia und Ulrike bezweifeln nach wie vor die Unfall-Version. Dazu würde auch passen, dass die Leiche des 58-Jährigen nie im Krematorium angekommen ist.

Nach der Trauerfeier mit über 20 000 Menschen in Klagenfurt hatten einige hundert von ihnen stundenlang vor dem dortigen Krematorium gewartet – vergebens. Der Termin für die Einäscherung, bestätigtete das Bestattungsunternehmen, wurde kurzfristig abgesagt. Zu den Gründen dafür hieß es nur: „Die Familie wollte das nicht.“

Österreich nimmt Abschied von Jörg Haider

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Laut einigen Politikern von Haiders Partei BZÖ war im Kreise der Angehörigen immer wieder von K.o.-Tropfen die Rede, die Jörg Haider vor dem tödlichen Crash am 11. Oktober kurz nach Mitternacht verabreicht worden sein könnten. Diesen Verdacht schüren auch Wegbegleiter des wegen seines Rechtspopulismus umstritten gewesenen Kärntner Landeshauptmanns. Immerhin: Es fehlen jegliche Bremsspuren und trotz Tempo 142 und 1,8 Promille des Fahrers hätte der „supersichere VW Phaeton“ nicht von der Straße abkommen dürfen.

Deshalb hätte Claudia Haider sich nicht mit dem Ergebnis der ersten Obduktion in Graz zufrieden gegeben. Diese war von der Staatsanwaltschaft angeordnet worden. Nun sollen Gerichtsmediziner in Italien, so wird gemunkelt, den Toten nochmal untersuchen.

Kurz vor seiner Horror-Fahrt hatte Haider noch mit einem unbekannten Mann ein Klagenfurter Schwulen-Lokal besucht und Wodka-Redbull getrunken. Zuvor hatte er noch mehrere offizielle Termine absolviert. Wann die Urnenbeisetzung sein soll, ist nicht bekannt.

Quelle: tz

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