Schaulustige und Medienberichte

Jossgrund: Deutschland lacht über obszönen Brunnen

So war dieser Brunnen nicht geplant, heißt es von der zuständigen Arbeitsgruppe.
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So war dieser Brunnen nicht geplant, heißt es von der zuständigen Arbeitsgruppe.

Seit Kurzem schmückt den Franz-Korn-Platz im Jossgrunder Ortsteil Oberndorf ein neuer Brunnen. Unterhalb der katholischen Pfarrkirche St. Martin, befindet sich nun eine Kreation, die eher an einen Phallus erinnert.

Jossgrund - „Ich dachte auf den ersten Blick, dass ich inzwischen vielleicht zu lange im Zölibat lebe und etwas hineininterpretiere, was da gar nicht ist“, sagt Pfarrer Daniel Göller und lacht. Auf dem Weg von seinem Haus zur Kirche ist Göller das eigenwillige Brunnen-Gebilde in Jossgrund zum ersten Mal aufgefallen*. Zwei Halbkugeln in etwa gleicher Größe und Form schmiegen sich an der unteren Seite an den Wasserlauf, der sich ein kleines Stück geradeaus seinen Weg bahnt. „Ich habe meine Eltern mitgenommen und ihnen den Brunnen gezeigt, um sicherzugehen, dass nicht nur ich sehe, was ich sehe“, erklärt Göller amüsiert.

Nicht nur seine Eltern und er selbst sehen in der ungewöhnlichen Form des Brunnens nichts anderes als das männliche Glied. „Egal, wie jung oder alt die Kirchenbesucher sind, jeder erkennt es“, sagt der Pfarrer. „Der Brunnen ist zum ‚Running-Gag‘ geworden.“ Inzwischen kommen aus ganz Deutschland Schaulustige, um den Brunnen zu begutachten. Und in den Medien ist Jossgrund auch Thema. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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