Zuvor Morddrohungen erhalten

Unbekannte erschießen Journalisten in Mexiko

Puebla - Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder der Welt für Journalisten. Jetzt kam der Direktor der Zeitung El Gráfico ums Leben.

Aurelio Campos sei nahe der Ortschaft Nuevo Necaxa im Bundesstaat Puebla im Osten Mexikos von Unbekannten erschossen worden, berichteten örtliche Medien übereinstimmend. Campos habe zuvor Morddrohungen erhalten, sagte Claudia Martínez Sánchez vom örtlichen Journalistenverband der Zeitung „La Jornada“ am Donnerstag. Er hatte vor allem über organisierte Kriminalität berichtet.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden im laufenden Jahr bereits acht Reporter getötet. Seit 2000 wurden in dem lateinamerikanischen Land 117 Morde an Journalisten registriert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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