Mehr als eine Million Stimmen abgegeben

Jugendwort des Jahres 2020 steht fest - bei Abstimmung gab es eine entscheidende Veränderung

Smartphones fotografieren einen leuchtenden Schriftzug, der das Jugendwort des Jahres präsentiert. (Archivbild)
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Jugendwort des Jahres 2020 - Der Langenscheidt-Verlag kürte ein neues Jugendwort des Jahres (Archivbild)

Das Jugendwort des Jahres wird jedes Jahr von Langenscheidt gekürt. Jetzt wurde das Jugendwort des Jahres 2020 bekannt gegeben.

  • Das Jugendwort des Jahres 2020 wurde bekannt gegeben.
  • In diesem Jahr konnten Jugendliche selbst per Online-Voting abstimmen.
  • Insgesamt wurden mehr als eine Million Stimmen abgegeben.

München - Bereits seit 2008 kürt Langenscheidt das Jugendwort des Jahres. In den vergangenen Jahren entschied eine Jury darüber. Dieses Jahr gab eine entscheidende Neuerung bei der Auswahl des Jugendwort des Jahres. Zum ersten Mal wurde das Ergebnis in einem dreistufigen Online-Voting bestimmt. Dabei wurden zuerst Begriffe gesammelt, die schließlich von einer Jury von Langenscheidt in einer Top-Ten-Liste gesammelt wurden. Die Jury legte dabei Wert auf aktuelle Trends, beeinflusst durch Musik, Kunst, Gesellschaft, Politik und sogar Memes.

Jugendwort des Jahres 2020 - Das waren die Plätze eins bis drei

Gewinner und damit das Jugendwort 2020 ist der Begriff „Lost“ ist das „Jugendwort des Jahres“ 2020. Mit dem Begriff wird ahnungsloses und unsicheres Verhalten beschrieben. Mit 48 Prozent der Stimmen hat es sich gegen die Finalisten „Cringe“ und „Wyld/Wild“ durchgesetzt, wie eine Sprecherin des Pons-Verlags am Donnerstag in Stuttgart sagte. Rund 28 Prozent der Jugendlichen stimmten für „Cringe“, rund 24 Prozent aller Teilnehmer stimmten online für den dritten Platz „Wyld/Wild. Insgesamt wurden laut dem Verlag seit dem Start des Votings Anfang Juni mehr als eine Million Stimmen abgegeben.

Jugendwort des Jahres 2020 - Das waren die Gewinner der letzten Jahre

Die Wahl des „Jugendworts des Jahres“ war zuletzt eher umstritten und galt alt Werbeaktion, was sich jetzt durch das neue Wahlverfahren ändern könnte. Jahrelang hatte der Langenscheidt-Verlag die Wahl in München veranstaltet. Dann wurde Langenscheidt Anfang 2019 von Pons übernommen. tko mit dpa

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