Junge Familie: So versichern Sie sich richtig

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Sie wollen die beste Vorsorge für Ihre junge Familie? Dann finden Sie hier die besten Versicherungen, mit denen Sie Ihr Glück rundum absichern.

Kündigt sich Nachwuchs an, ändert sich auch der Absicherungs- und Vorsorgebedarf. Behalten Sie im Dschungel der Versicherungsangebote den Durchblick. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Policen Sie Ihre junge Familie rundum schützen.

Gesetzliche Krankenversicherung als Basisschutz 

Glückwunsch zum Nachwuchs! Doch denken Sie bei aller Freude auch daran, Ihre junge Familie bestmöglich abzusichern. Halten Sie sich an diese Grundregel: Kümmern Sie sich zunächst um Versicherungen, die Sie und Ihr Kind vor einer existenzbedrohenden Situation bewahren. Beschäftigen Sie sich erst danach mit Versicherungen zur Altersvorsorge oder zum Vermögensaufbau. 

Zu den wichtigsten Policen gehört die Krankenversicherung. Über die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung versichern Sie Ihren Ehegatten oder eingetragenen Partner sowie Ihr Kind beitragsfrei. Abgesehen vom Krankengeld erhalten mitversicherte Familienmitglieder die vollen Leistungen der Kasse. Die notwendigen Anträge finden Sie auf der Website Ihrer Krankenkasse. 

Der Versicherungsnehmer ist der Elternteil mit dem höheren Einkommen. Sind beide Elternteile erwerbstätig und versicherungspflichtig, entscheiden Sie, bei wem Ihr Kind aufgenommen werden soll. Schwangere Frauen haben zudem die Option, eine private Zusatzversicherung abzuschließen, die zusätzliche Leistungen wie ein Erst-Trimester-Screening enthält und bei Schwangerschaftsbeschwerden greift.

Notwendige Versicherungen für Ihre junge Familie 

Wie eine aktuelle Studie zeigt, besitzen längst nicht alle Haushalte in Deutschland eine Privathaftpflichtversicherung. Dabei ist diese Police ein Muss. Sie schützt Sie, wenn Sie oder Ihr Kind bei Fremden einen Sach- oder Personenschaden verursachen. Ein Beispiel: Ein Radfahrer stürzt, weil Ihr Kind beim Spielen auf der Straße in ihn hineinrennt. Der Geschädigte muss anschließend ins Krankenhaus sowie einige Wochen in die Reha gehen. 

Ohne Versicherungsschutz drohen Ihnen immense Forderungen nach Schadensersatz und Schmerzensgeld. Zudem müssen Sie die Kosten für die Behandlung tragen und dem Radler den Verdienstausfall erstatten. So summieren sich die Ausgaben und führen schnell zu einer finanziellen Schieflage

Eine Haftpflichtversicherung erhalten Sie günstig. Je nach Anbieter versichern Sie Ihre junge Familie inklusive Kind bereits für weniger als 100 Euro im Monat. Achten Sie darauf, dass die Deckungssumme mindestens 20 Millionen Euro beträgt. Auch sollte die Police Schäden durch „nicht deliktfähige Kinder“ – das heißt Kinder unter sieben Jahren – abdecken. 

Denken Sie zudem über eine Risikolebensversicherung nach. Diese Police sichert Ihre Liebsten ab, wenn ein Elternteil stirbt. Sie ist vor allem sinnvoll für Familien mit nur einem Hauptverdiener. Fällt dieser weg, droht ein Finanzloch. Auch, wenn Sie viel Geld investiert haben – etwa in ein Haus – und Kredite abbezahlen müssen, hilft Ihnen die Risikolebensversicherung im Todesfall.

Optionale Versicherungen für Ihre junge Familie 

Vielen Arbeitnehmern ist das Risiko nicht bewusst, berufsunfähig zu werden. Fehlt das Einkommen eines Elternteils, da dieser nicht mehr arbeiten kann, verschlechtert sich die finanzielle Situation Ihrer jungen Familie gewaltig. In diesem Fall springt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein und Sie erhalten eine monatliche Rente auf Ihr Konto. 

Am besten entscheiden Sie und Ihr Partner sich gemeinsam zu Beginn Ihres Berufslebens für eine entsprechende Police. So profitieren Sie von niedrigen Beiträgen. Achten Sie allerdings auf die Balance: Je höher die festgelegte Rentensumme ist, desto mehr Geld bezahlen Sie für die Beiträge. 

Wollen Sie Ihre junge Familie zusätzlich versichern, kommt eine Kinderinvaliditätsversicherung in Frage. Diese übernimmt die Behandlungskosten, falls Ihr Nachwuchs durch Krankheit oder Unfall eine bleibende körperliche Einschränkung davonträgt. Verzichten Sie dagegen auf spezielle Policen-Pakete für Kinder. Die preisen Versicherer zwar gerne an, in der Regel bieten sie aber zu wenig für zu hohe Beiträge. So beinhalten etwa Zahnzusatz- oder Zahnspangenversicherungen kaum mehr Leistungen als Behandlungen, die ohnehin Ihre gesetzliche Krankenversicherung übernimmt.

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