Mutter mit dringenden Appell

Junge spielt in Badewanne und ist kurze Zeit später fast blind

Das Auge eines Jungen schwoll schlimm an, nachdem er baden gewesen war.
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Das Auge eines Jungen schwoll schlimm an, nachdem er baden gewesen war.

Ein Junge wird nach dem Spielen in der Badewanne krank. Dann kommt die zunächst unfassbare Nachricht: Er könnte erblinden. Der Grund der Infektion schockiert die erfahrene Mutter.

  • Eden Strong bemerkt bei ihrem Sohn ein gerötetes Auge - dann beginnt eine Ärzte-Odyssee.
  • Die Mutter wendet sich nach dem schockierenden Vorfall an ihre Follower auf Facebook und Instagram.
  • Die Spielzeuge für die Badewanne sind schon länger umstritten.

München - Nachdem ihr Sohn fast erblindet war, wendet sich Schriftstellerin Eden Strong in einem emotionalen Appell an ihre Follower auf Facebook und Instagram. „Schmeißt sie alle weg!“, schreibt sie in ihrem Beitrag und bezieht sich auf ein bekanntes Accessoire aus dem Badezimmer: das Quietscheentchen.

Obwohl seit langem bekannt ist, dass sich in solchem Spielzeug Schimmel bilden kann, gehört es für viele Menschen zum Badespaß für Kinder einfach dazu. Das dachte sich auch Eden Strong. Die Mutter dreier Kinder hatte sich eine Routine zur Reinigung der Entchen angewöhnt - doch selbst Bleiche konnte den Bakterien nichts anhaben.

Nach einem Bad beginnt das Drama: Zuerst ist es nur eine Rötung am Auge

Die Geschichte von Beginn an: Tag 1 - Nach einem Bad bemerkte Eden Strong das gerötete Auge ihres Sohnes. Eine Erklärung dafür fand sich schnell - Der Junge hatte sich mit seinem Quietscheentchen Wasser ins Auge gespritzt. Zuerst dachte sich die erfahrene Mutter nichts dabei, doch die Rötung wurde nicht besser, sondern immer schlimmer.

Ehemann und Sohn fuhren gemeinsam zur Notfallversorgung. Der behandelnde Arzt bestätigte Eden Strongs erste Annahme, das Auge sei nur vom Wasser gereizt und verschrieb dem Jungen Augentropfen. Eigentlich hätte an diesem Punkt Besserung auftreten sollen, doch das Drama hatte gerade erst begonnen.

Junge zieht sich Infektion beim Spielen zu - Behandlung schlägt nicht an

Tag 2 - Als die Mutter des Jungen am nächsten Morgen ins Kinderzimmer kam, war der Schock groß. Das Auge war über Nacht weiter angeschwollen und nun fast doppelt so groß wie noch am Abend zuvor. Dazu kam eine ungesunde Röte, die sich über seine Wange zog.

Mit einem schlechten Gefühl im Bauch und einer konkreten Vermutung ging es in die Notaufnahme: Auch hier bestätigte der behandelnde Arzt die Diagnose der Mutter. Die Erklärung für das geschwollene Auge und die gerötete Haut war eine akute bakterielle Infektion. Diesmal gab es keine Augentropfen, sondern Antibiotika. Erneut hätte sich Besserung einstellen müssen und erneut tat sie es nicht.

Von Schock zu Panik: Mutter bangt um Sehkraft ihres Sohns

Tag 3 - Als Eden Strong am nächsten Morgen einen Blick auf ihren Sohn warf, wurde aus Schock Panik. „Sein Auge war so geschwollen, dass der weiße Teil zwischen seinem Augenlid hervorquoll und seine Iris verdeckt wurde“, berichtet sie auf Facebook und Instagram.

Die Mutter des Jungen führt weiter aus, dass auch seine Temperatur erschreckend hoch war. Auf dem Weg ins nächstgrößte Krankenhaus habe sie durchgängig geweint und dafür gebetet, dass ihr Sohn sein Auge nicht verliert - eine durchaus reale Möglichkeit, wie ihr die Spezialisten im Krankenhaus später mitteilten. Eine Woche voller Hoffen und Bangen begann.

Mutter spricht Warnung aus: „Spielzeug für die Badewanne? Schmeißt alles weg!“

Nachdem sich die Infektion zuerst ausgebreitet hatte, konnte sie schließlich durch die medizinischen Maßnahmen vollständig ausheilen. Eden Strongs Fazit aus diesem Erlebnis: „Spielzeug für die Badewanne? Schmeißt alles weg! Man kann es nicht reinigen, es geht einfach nicht. Man kann die Bakterien nicht sehen.“

Die Mutter dreier Kinder ist für ihre Beiträge zum Thema „häusliche Gewalt“ bekannt. Auf ihrem Blog berichtet Eden Strong über diverse Aspekte ihres vergangenen und gegenwärtigen Lebens - und möchte so anderen helfen, die unter häuslicher Gewalt leiden oder gelitten haben. (jey)

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