Gletscherseilbahn

Kälterekord: Arbeiten bei -30,5 Grad auf der Zugspitze

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Kälterekord auf der Zugspitze

In der Nacht von Montag auf Dienstag fiel die Temperatur auf der Zugspitze auf minus 30,5 Grad Celsius.

Garmisch-Partenkirchen - So kalt war es Ende Februar nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes zuletzt vor mehr als 100 Jahren. Die Temperaturen hielten trotzdem einige Personen nicht davon ab, die Nacht auf dem Berggipfel zu verbringen. Einer von ihnen: Andreas Schmidt, 41 Jahre alt, Seilbahnschaffner.

Schmidt schlief die Nacht in einer kleinen Zweiraumwohnung an der Bergstation der Gletscherseilbahn - und der Kälterekord machte ihm ganz schön zu schaffen. Nicht nur in der Nacht, denn morgens musste Schmidt die Seilbahn wieder starten. „Aufgrund der trockenen Kälte war jedoch bei mehreren Maschinenteilen das Schmierfett gefroren. Es hat eine halbe Stunde gedauert, bis sie wieder lief.“

Ansonsten ist Kälte nichts, was Andreas Schmidt und seine Kollegen von der Zugspitzbahn fürchten. Minusgrade beeinträchtigen den Betrieb der Gletscherseilbahn im Normalfall nicht. Anders jedoch starke Winde.

Womit er und Angestellte der Wetterwarte noch zu kämpfen haben, lesen Sie auf hna.de*.

nm

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