Zu kalt: Nordiren ohne fließendes Wasser

Belfast - Zehntausende Menschen in Nordirland müssen seit Tagen ohne fließendes Wasser auskommen. Schuld an dem Problem ist das kalte Winterwetter. Jetzt helfen sogar Schwimmbäder aus.

Besonders in leerstehenden Häusern platzten wegen des Dauerfrosts die Leitungen. Als es dann wieder taute, leckte das Wasser aus den beschädigten Leitungen, bis Handwerker die Ursache des Problems ausmachen konnten.

Einige Familien sind bereits seit acht Tagen ohne fließendes Wasser und die Behörden kündigten an, die Reparaturarbeiten könnten noch einige Tage dauern. Bis dahin müssen die Menschen ihr Wasser aus Tankwagen holen oder auf Mineralwasser ausweichen.

Einige Gemeinden öffneten ihre Schwimmbäder und andere öffentliche Einrichtungen, damit die Menschen dort zur Toilette gehen und dort duschen können. Hinzu kamen Überschwemmungen, die teilweise durch Abwässer verunreinigt waren. Ärzte befürchteten bereits die Ausbreitung von Krankheiten. Schottland bot an, Wasser in Flaschen nach Nordirland zu liefern.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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