Riesiger Hai vor Kanadas Küste entdeckt

Mega-Fund im Atlantik - Forscher machen eine gewaltige Entdeckung: „Es wird einen erschüttern“

Bei einer Expedition im Atlantik geht Forschern ein riesiger Fang ins Netz. Vor der Küste Kanadas fangen sie ein gewaltiges Exemplar eines weißen Hais.

  • Die Forschungsorganisation Ocearch machte während ihrer Massachusetts Expedition 2020 einen Mega-Fund.
  • Sie schafften es, im Atlantik ein Meerestier mit gewaltigen Ausmaßen zu fangen und zu untersuchen.
  • Hai „Nukumi“ hat den Crewmitgliedern und Forschern an Bord Respekt eingeflößt.

München / Nova Scotia (Kanada) - Im Atlantik, an der Küste Kanadas, machten Forscher eine gewaltige Entdeckung: Ihnen ging ein riesiger weißer Hai ins Netz - über fünf Meter lang und über eineinhalb Tonnen schwer. Die Freude der Crew und der Forscher war riesig - genauso ihr Respekt vor einem solchen Tier.

BezeichnungWeißer Hai (Carcharodon carcharias)
Lebensraumdurch Fressverhalten vor allem in der Nähe von Seelöwen-, Seehund- oder Seeelefantenkolonien
Geografische Verbreitungweltweit in den gemäßigten Regionen (im Winter auch in subtropischen und tropischen Meeren)
Größedrei bis sechs Meter
Gewichtmaximal 2.000 Kilogramm

„Königin des Ozeans“ - Forscher entdecken Respekt einflößenden Hai im Atlantik

„Wenn man mit einem Tier dieser Größe arbeitet, wird es einen emotional erschüttern“, sagte der Leiter der Expedition, Chris Fischer von Ocearch, auf Twitter und im dazugehörigen YouTube-Video über den untersuchten Hai. Seine Truppe besteht aus Fischern, der Bootscrew und verschiedensten Meeresforschern.

Die weiße Hai-Dame Nukumi (ausgeprochen noo-goo-mee) ist eines der größten Exemplare, das in diesen Regionen im Nordwesten des Atlantiks jemals entdeckt wurde. Sie wird von den Forschern auf etwa 50 Jahre geschätzt - und hat damit womöglich über 100 Babys auf die Welt gebracht.

Atlantik: Daten über Hai Nukumi sollen Forschern neue Wissensbereiche erschließen

Eine „Großmutter der Haie“, wie Chris Fischer sie nennt. „Nukumi“ wurde die Hai-Dame aus dem Atlantik vor Nova Scotia (Kanada) getauft, in Anlehnung an die Figur der weisen Großmutter des indianischen Ureinwohner-Volks „Mi’kmaq“. Weisheit erhoffen sich auch die zuständigen Forscher, denn Forschungsdaten über einen weißen Hai dieser Größe haben sie nur wenig.

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Meet 3,541 pound mature female white shark Nukumi. We named her "Nukumi", pronounced noo-goo-mee, for the legendary wise old grandmother figure of the Mi'kmaq people. A culture that has deep roots in Canadian Maritime provinces (particularly #NovaScotia). With the new data we've collected, this matriarch will share her #wisdom with us for years to come. She will continue to help balance fish stocks in the surrounding waters, and we look forward to learning more from this wise guardian of our ocean's eco-system. Nukumi is the sixth #greatwhiteshark sampled during #ExpeditionNovaScotia At 17 feet 2 inches long, she is the largest #shark we have sampled in the Northwest Atlantic #whiteshark study to date. She will help our collaborating science team with 21 research projects.

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Im Atlantik vor Kanada finden Forscher von OCEARCH riesigen weißen Hai

Ocearch ist eine Forschungsorganisation, die sich auf das Sammeln von Daten spezialisiert hat. Sie suchen unterschiedlichste Meerestiere in den Ozeanen dieser Welt, um diese zu katalogisieren und aus ihrem Verhalten zu lernen.

Gewaltiger Fund: Forscher konnten im Atlantik vor Kanada den riesigen weißen Hai „Nukumi“ untersuchen (Symbolbild).

Die 38. Expedition, namentlich die Massachusetts Expedition 2020, führte nun zu einem besonderen Erfolg: dem Fang und der Untersuchung von Hai „Nukumi“ im Atlantik vor Kanada. Doch auch alle anderen gesammelten Daten kommen den 20 Forschungsprojekten, 33 Forschern und 21 Forschungsinstitutionen zugute, die Teil der Expedition waren.

Video: Long Island Sound - OCEARCH fängt großen weißen Hai vor der Küste von Connecticut

Apropos überraschende Funde: Auch vor der deutschen Küste wurden im September 2020 Haie in der Nordsee gesichtet. Einen gruseligen Hai-Fund machten hingegen Forscher vor Sardinien. (jey)

Rubriklistenbild: © Montage tz.de: K. Scollay / dpa / piture alliance und Screenshot Google Maps

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