Spendenkampagne eingerichtet

Dreijähriger Junge geht zum Zahnarzt - kurz darauf ist er tot

Der kleine Abiel starb kurz nach seinem Zahnarztbesuch.
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Der kleine Abiel starb kurz nach seinem Zahnarztbesuch.

Drama in den USA. Dort starb ein dreijähriger Junge kurz nach einem Zahnarzt-Besuch. Trauernde sammeln Spenden für seine Familie.

Wichita / USA - Ein Zahnarztbesuch ist für viele ein leidiges wie unangenehmes Unterfangen. In den USA wurde ein solcher jetzt allerdings zu einem Drama, das man sich als Elternteil kaum vorzustellen vermag. Ein dreijähriger Junge starb kurz nach einer Behandlung. Das berichtet die New York Post.

Eigentlich sollten dem kleinen Abiel Valenzuela Zapata wohl lediglich Zähne gezogen werden. Aus diesem Grund brachte seine Mutter ihn vergangene Woche in die Zahnklinik in Wichita im Bundesstaat Kansas. Grund sei laut dem Bericht eine Infektion gewesen. Um diese gescheit behandeln zu können, bekam der Junge ein Medikament zur Sedierung injiziert. Und das Drama nahm seinen Lauf.

Junge (3) beim Zahnarzt - nur drei Minuten nach der Sedierung verschlechterte sich Zustand massiv

Der kleine Junge habe geweint, als er die Injektion bekommen habe, berichtete seine Mutter Nancy Valenzuela dem TV-Sender KSNW. „Ich sagte ihm: ‚Alles wird gut., Du weißt, dass es dir gut geht‘“, schilderte sie. Nur drei Minuten nach der Injektion, während der Zahnarzt bereits an seinen Zähnen arbeitete, sei der Puls des Jungen deutlich gesunken, seine Wangen seien angeschwollen. Noch vor Ort seien Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet worden, der junge wurde in ein Krankenhaus gebracht. Jegliche Hilfe kam allerdings zu spät. Abiel Valenzuela Zapata verstarb mit nur drei Jahren.

Die genaue Todesursache war zunächst nicht bestätigt. Der Verdacht war allerdings klar. Ein Polizeisprecher gab gegenüber KAKE-TV an, der kleine Junge habe vermutlich allergisch auf die Sedierung reagiert. „Es wird angenommen, dass das Kind während der zahnärztlichen Behandlung eine unerwartete Reaktion auf Medikamente hatte“, hieß es im Polizei-Statement. Die Trauer in der Familie ist indes riesig. „Als Mutter fühlst du dich, als hättest du versagt, weil du nichts tun konntest, um ihn zu beschützen“, erzählte Mutter Nancy KSNW. Ein Versprechen habe sie ihrem Sohn aber noch gegeben: „Ich konnte nichts für dich tun, aber ich werde Nachforschungen anstellen. Das ist das einzige, was ich tun kann, um Aufmerksamkeit zu schaffen“.

Abiel (3) erleidet wohl Allergie-Schock beim Zahnarzt-Besuch - Spendenkampagne gestartet

Die Hilfsbereitschaft für die schwer vom Schicksal getroffene Familie ist indes groß. Unter anderem wurde auf der Website „gofundme“ eine Spendenkampagne für die Familie des kleinen Abiel eingerichtet. Sie könne sich kaum vorstellen, wie schwierig die Zeit für die Familie sein muss, schreibt Spenden-Organisatorin Mariah Cavenee zu ihrem Aufruf. „Die Familie braucht Zeit und Raum, um zu trauern. Und ich wünsche mir, dass sie sich dabei keine Sorgen um finanzielle Aspekte machen müssen“, schreibt sie weiter. Bis zum 14. Juli sind innerhalb von sieben Tagen bereits 16.459 US-Dollar eingegangen (Stand: 11.39 Uhr MEZ).

Einen echten Horror-Trip erlebte kürzlich eine Camperin in den USA. Sie wurde von einem Grizzly aus ihrem Zelt gezerrt. In Großbritannien hatten die Verkehrsbehörden derweil mit einem gefährlichen TikTok-Trend zu kämpfen. Für perfekte Bilder setzten Eltern ihre Kinder dabei einer riesigen Gefahr aus. (han)

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