„Abscheulich“ - auch Beamte empört

Katze furchtbar verstümmelt: Polizei veröffentlicht Schock-Foto, das nicht nur Tierfreunde wütend macht

Verstümmelte Katze
+
Das Foto zeigt die schockierenden Verletzungen.

Wer macht so etwas? Die Polizei hat ein furchtbares Foto einer verstümmelten Katze veröffentlicht, das nicht nur Tierfreunde empören wird.

  • Besitzer einer Katze in Rudolstadt (Thüringen) haben ihr Tier schwer verstümmelt aufgefunden.
  • Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
  • Das Tier hat die ruchlose Tat wohl überlebt, wird aber immer mit den Folgen kämpfen.

Rudolstadt/Saalfeld - Was für ein furchtbares Foto, was für eine unfassbare Tat! Die Polizei nutzt in ihrer Pressemitteilung das Wort „abscheulich“. In Thüringen wurde eine verstümmelte Katze entdeckt. Um den Fall aus Rudolstadt aufzuklären, hat die Polizei ein Foto veröffentlicht. Es dokumentiert das Leid, das der Katze zugeführt wurde, und die ruchlose Brutalität, mit der hier vorgegangen wurde.

Katze in Thüringen verstümmelt: Besitzer finden ihr verletztes Tier

Den Besitzern der Katze bot sich ein schlimmes Bild, als sie das Tier am Sonntag, 27. September vorgefunden haben. Sie entdeckten das Tier mit augenscheinlich abgehackten oder abgetrennten Hinterbeinen im Bereich ihrer Wohnung Im Mühlgraben. Und brachten ihre Katze umgehend zum Tierarzt.

„Nach derzeitigem Stand lebt die Katze“, heißt es in der Pressemitteilung vom 2. Oktober. Sie könne „sich jedoch vermutlich in Zukunft nur noch sehr eingeschränkt fortbewegen, insofern die Genesung wie geplant erfolgt“.

Katze in Thüringen verstümmelt: Polizei sucht Zeugen

Die Kriminalpolizei in Saalfeld hat die Ermittlungen übernommen und ruft Zeugen auf, sich mit sachdienlichen Hinweisen zu melden. Die Katze sei vermutlich am 27. September in Rudolstadt im Bereich der Straßen Breitscheidstraße, Im Mühlgraben oder der angrenzenden Kleingartensparte verletzt worden. Laut Tierarzt ist unwahrscheinlich, dass ihr ein Fangeisen oder ähnliches das Leid zugefügt hat.

Wenn der oder die Täter gefasst wird, drohen unerbittliche Strafen: „Gemäß des Tierschutzgesetzes können Personen, welche ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund töten oder ihm erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügen, mit Geld-oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden“, schreibt die Polizei. Vor einigen Monaten sorgte der Fall einer „verstümmelten Hündin“ für Aufsehen in den Sozialen Medien - doch es kam zu einer schockierenden Wende. (lin)

Auch interessant

Kommentare