„Es tut uns leid, was dir widerfahren ist“

„Eklig dreckig“: Mutter nach Entdeckung bei Kaufland entsetzt

Bei einem Wickeltisch musste eine Mutter selbst die Jacke des Kindes drunterlegen.
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Bei einem Wickeltisch musste eine Mutter selbst die Jacke des Kindes drunterlegen.

Beim Einkaufen muss der eine oder andere schonmal dringend aufs Klo. Bei Kleinkindern sollte dann auch schnell die Windel gewechselt werden können - wie hier im Kaufland.

Kerpen - Wer „Kerpen“ hört, denkt oft unmittelbar an den besten deutschen Formel-1-Fahrer der Geschichte. Ja, Michael Schumacher ist in Kerpen-Manheim aufgewachsen. Der siebenmalige Weltmeister wird für immer mit dem Ort in Nordrhein-Westfalen verbunden bleiben. Für eine Kundin eines Kauflands ist derzeit der Besuch einer Filiale der Supermarktkette in Kerpen nicht ganz so toll gewesen, die Erinnerung daran bleibt für sie allerdings.

Kaufland: „Von der Wickelmöglichkeit entsetzt“

Wie die Frau auf der Kaufland-Seite* auf Facebook mit Bildern berichtet, war sie am 28. Mai in einem Laden zu Gast. Und ihre siebenmonatige Tochter musste gewickelt werden. Doch als sie das Wickelzimmer aufsuchte, war sie schockiert. „Von der Wickelmöglichkeit war ich entsetzt“, schreibt sie. Und sie erklärt auch, was das Problem war.

„Es war keine Polsterung vorhanden, sodass ich die Jacke meiner Tochter drunterlegen musste, damit sie nicht auf blanken Metall liegt“, so die Kundin. Wickeln an sich ist schon nicht unbedingt appetitlich, und dann auf dieser Unterlage? Für die Mutter eine Zumutung. „Zudem war der heruntergeklappte Wickeltisch eklig dreckig“, meint sie und appelliert: „Sowas darf nicht sein. Andere Läden kriegen es auch hin, dass ich meine Tochter sauber und anständig wickeln kann.“

Kaufland zeigt nach Ekelbildern Reue - und entschuldigt sich

Und die Social-Media-Abteilung von Kaufland lenkte sofort ein und zeigte Verständnis: „Vielen Dank für deinen Beitrag. Es tut uns sehr leid, was dir in deiner Filiale widerfahren ist und dass es hier offensichtlich Handlungsbedarf bei dem Wickeltisch gibt. Wir möchten uns selbstverständlich für diese Unannehmlichkeit entschuldigen.“ Die Supermarktkette bietet der Dame auch an, dass sie an den Kundenservice weitergeleitet wird und den Vorfall nochmal melden kann. (ank) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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