Abstand halten erschwert

Kunde lässt auf Facebook seinem Frust über Kaufland freien Lauf - Supermarkt reagiert prompt

Zu wenig Platz wegen Aktionsware. Kunde beschwert sich bei Kaufland.
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Zu wenig Platz wegen Aktionsware. Kunde beschwert sich bei Kaufland.

Weil sich der Kaufland in seiner Heimatstadt seiner Meinung nach nicht um die Corona-Regeln schere, setzte ein Mann aus Siegburg einen wütenden Facebook-Post ab.

Siegburg - Einkaufen in Corona-Zeiten ist nicht immer ganz einfach. Abstand halten, Maske nicht vergessen und bei manchen Läden muss vor dem Shoppen auf die Inzidenz geachtet werden, um nicht vor verschlossenen Türen zu stehen. Da wird selbst der Wocheneinkauf häufig zum Hindernislauf. Und einem Mann aus dem nordrhein-westfälischen Siegburg legt sogar der örtliche Supermarkt noch Steine in den Weg.

Kaufland: Kunde ist sauer wegen Aktionsware auf dem Gang

Auf Facebook macht der Mann seinem Ärger Luft. Jeden Tag würde über den Lautsprechern durchgesagt, dass die Menschen beim Einkaufen Abstand halten sollen. Aber bei den voll gestellten Gängen sei das kaum möglich. Er schreibt: „Jetzt erklärt mir doch mal, wie es dann sein kann, das im Kaufland in Siegburg, jede Woche andere Aktionsware, MITTEN in den Gang gestellt wird?“ Weiter schimpft er: „Zwischen Aktionsware und Regal ist gerade einmal etwas mehr als ein Meter Platz und es gibt KEINE Einbahnstraßen-Regelung hier.“

Seinen Beobachtungen nach zu schließen, würden in dem Kaufland in Siegburg die Menschen „kreuz und quer durcheinander“ laufen und keine Abstände einhalten. Außerdem moniert er, dass es zwar elektronische Sicherungen gebe, um die maximale Kundenanzahl im Laden zu gewährleisten. Diese würde aber „NIEMAND“ kontrollieren. Keiner würde darauf achten, ob diese die Kunden auch mitnehmen.

Kaufland reagiert prompt auf die Beschwerde des Kunden

Zum Schluss seines Posts schiebt der Mann noch ein Appell an Kaufland nach. „Wenn ihr doch einen Teil dazu beitragen wollt, dass diese Pandemie schnell vorbeigeht, dann sorgt doch mal endlich dafür, dass man auch mehr Platz hat.“ Das nahm sich der Lebensmittel-Händler gleich mal zu Herzen und antwortete ihm umgehend. „Das ist wirklich nicht schön, denn wir sind natürlich bemüht, ein tolles und vor allem sicheres Einkaufserlebnis für alle zu schaffen.“ Der Konzern entschuldigte sich und versprach seine Beschwerde umgehend an das Kundenmanagement weiterzuleiten.

Andere Leser des Kaufland-Posts schlugen sich aber eher auf die Seite des Einzelhändlers. „Was für ein unglaubliches Drama. Unfassbar!“, kommentierte einer ironisch. Ein anderer nahm den wütenden Kunden selbst in die Pflicht. „Vorschläge deinerseits?“, wollte er von ihm wissen. Aber darauf bekam er zunächst noch keine Antwort. (tel)

In München machte eine Kundin beim Kauf einer Mango im Kaufland eine unschöne Entdeckung.

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