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Kaufland-Kunde macht Ekel-Entdeckung in Baby-Produkt – „vergeht einem echt der Appetit“

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Von: Josefine Lenz

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Ein Kaufland-Kunde will für seine Tochter einen Brei zubereiten. Als er eine Packung Schmelzflocken öffnet, vergeht aber selbst ihm der Appetit.

Neckarsulm - Es gibt Dinge, die verderben einfach den Appetit! Einem Kaufland-Kunden erging das beim Öffnen einer frischen Haferflocken-Packung so. Der Mann hat das Produkt im Sommer gekauft und wollte jetzt aus den Schmelzflocken eine Mahlzeit für sein Kind vorbereiten. Doch schon beim Ablösen der Lasche erkannte der junge Vater, dass etwas nicht stimmt. Beim genauen Hinsehen musste er eine ekelhafte Entdeckung machen. Auf Facebook berichtet der Verbraucher von der widerlichen Angelegenheit.

UnternehmenKaufland
SitzNeckarsulm
Gründung1984

Kaufland-Kunde öffnet Schmelzflocken-Packung – und macht ekelhafte Entdeckung

„Ok, Kaufland kann womöglich nichts dafür“, beginnt der Kunde seinen Facebook-Post und schreibt weiter: „Aber sieht man sich das Haltbarkeitsdatum an. Und man macht die ungeöffnete!! Packung dann auf. Dann vergeht einem echt der Appetit. Leider kein Kaufbeleg mehr vorhanden. Aber gekauft August 2021.“ Bei dem Produkt handelt es sich um Bio-Schmelzflocken der Marke Kölln. Auf der Packungsoberseite ist das Mindesthaltbarkeitsdatum eingraviert. Eigentlich hätten die Flocken bis zum 6. Juli 2022 haltbar sein müssen.

Aber was ist denn nun an dem Produkt so ekelhaft? Der Kaufland-Kunde lädt mehrere Fotos von den Schmelzflocken hoch. Darauf zu erkennen sind mehrere schwarze Punkte und sogar ein kleines Krabbeltier. An der Seite ist außerdem eine bräunliche Larve zu finden, die scheinbar in einem Nest sitzt. Ein weiteres Foto zeigt die Flocken, um die sich ebenfalls mehrere Käfer tummeln und krabbeln.

Kaufland-Kunde mach Ekel-Fund: Krabbeltiere in Baby-Nahrung

Glücklicherweise hat der Mann die Tiere schon beim Öffnen entdeckt, da Schmelzflocken vor allem für Säuglingsnahrung verwendet werden. Der Verbraucher versichert, dass er die Ware trocken gelagert habe und warnt nun weitere Kaufland-Kunden. „Also Leute. Aufpassen wenn man Brei fürs Baby macht. Von dieser Marke.“ In den Kommentaren schreibt er außerdem: „Beim Kaufen mochte unser Kind noch Schmelzflocken. Aber nachdem sie es nicht mehr wollte, haben wir auch keine neuen mehr gekauft. Und hatten noch dieses eine Paket VERSCHLOSSEN im Schrank.“

Sogenannte Vorratsschädlinge können zu jedem Zeitpunkt bei der Lebensmittelherstellung in die Ware gelangen, also schon beim Bauern, in der Verarbeitung oder beim Kunden zu Hause. Die Tierchen kriechen oder fliegen in das Essen und nisten sich dort in Spalten und Risse ein.

Nach Ekel-Fund in Schmelzflocken – Kaufland reagiert umgehend

Und wie reagiert Kaufland auf die ekelhafte Entdeckung? Das Social-Media-Team des Supermarkt-Riesen antwortet dem Vater auf Facebook. „Vielen Dank für diese wichtige Information. Es tut uns sehr leid, dass du ein Produkt, in diesem Fall die Schmelzflocken, erworben hast, welche bereits vor Ablauf des MHD verdorben sind. Aus Gründen der Qualitätssicherung möchten wir dein Feedback gerne an unser Kundenmanagement weiterleiten“, heißt es.

Immer wieder erhält Kaufland Beschwerden via Facebook, Twitter und Co. Erst kürzlich schreibt ein Kunde, dass er sich betrogen vorkomme, weil bei ihm ein vermeintlicher Rabatt nicht abgezogen wurde. Das Unternehmen reagiert prompt und weist auf den Irrtum des Mannes hin. Allerdings stößt die Antwort des Supermarkts nur auf wenig Anklang beim Kunden.

Eine kuriose Verwechslung entdeckt ein Mann aus Oberbayern. Er kauft Sahne beim Supermarkt ein, doch beim Blick auf die Verpackung fällt ihm etwas auf. Selbst Kaufland ist bei dieser Entdeckung etwas irritiert. (jol)

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