Da muss sogar ein Blumen-Emoji herhalten

Kaufland-Kunde beschwert sich mit gleich fünf Bildern - Supermarkt „kann Unmut verstehen“, andere nicht

Kaufland griff sogar zu einer Emoji-Blume, um zu beschwichtigen: Die Beschwerde eines Kunden sorgt für neue Diskussionen. Er untermauert sie mit fünf Fotos.

Lörrach - Die Kaufland-Filialen sind meist größer und haben ein breiteres Angebot als die anderer Supermarkt-Ketten. Ein Kassierer brachte kürzlich zudem die Twitter-Nutzer mit einem Spruch zum Schmunzeln. Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein bei Kaufland, das zeigen diverse Beschwerden, die zuletzt über Facebook eingereicht wurden. Jetzt kam eine weitere hinzu. Ein Kunde zückte in Lörrach (Baden-Württemberg) gleich mehrfach die Handy-Kamera und setzte Kaufland seine Beobachtungen in Form von fünf Fotos vor.

Kaufland: Kunde sieht leere Regale mit Angeboten - Supermarkt-Kette tut‘s leid

„Das alles, und noch viel mehr gibt es nicht mehr“, schreibt er dazu. Die Bilder seien am Dienstag, 26. Januar gegen 17 Uhr aufgenommen worden. „Was nützen mir die besten Angebote, wenn nichts da ist?“, ärgert er sich. Die Bilder zeigen, was er meint: leergefegte Regale, an denen Angebotsschilder hängen. Heißt: Vieles, was Kaufland in der Werbung mit reduzierten Preisen angepriesen hat, war schlicht nicht mehr verfügbar.

Kaufland tut‘s leid, wie einer prompten Reaktion des Social-Media-Teams zu entnehmen ist. „Wir können deinen Unmut sehr gut verstehen und möchten uns dafür entschuldigen, dass es in der Filiale offensichtlich Handlungsbedarf bei der Warenverfügbarkeit gibt“, heißt es. Kaufland bittet um weitere Details zur Weiterleitung ans Kundenmanagement. Und setzt noch ein beschwichtigendes Blumen-Emoji hinzu.

Kaufland: Mehrere Facebook-Nutzer nehmen Kette in Schutz - „Einfach mal früher einkaufen“

Die Warenverfügbarkeit war auch in Bayern kürzlich Thema. Ein Baden-Württemberger machte deswegen sogar kehrt und kaufte bei Aldi ein. Doch auch hier nehmen mehrere andere Facebook-Fans prompt Kaufland in Schutz. „Kann schon mal passieren. Es sind mehr Kunden da als sonst und kaufen auch mehr ein“, schreibt eine Nutzerin. Und ein anderer meint lapidar: „Einfach mal früher einkaufen.“ Es ist das alte Thema: Sollten Supermärkte lieber mehr bevorraten auf die Gefahr hin, dass die Ware verdirbt, um Kunden zufriedenzustellen? Es wird wohl nicht die letzte Diskussion dieser Art sein. Unbestritten unnötig ist hingegen, was sich ein Kaufland-Kunde in München geleistet hat. (lin)

Rubriklistenbild: © Facebook

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