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Kaufland-Kundin wundert sich über Preisreduzierung – und dann beim Kassenbon erneut

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Von: Patrick Huljina

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Eine Flasche Waschlotion mit einem Etikett für einen reduzierten Preis.
Eine Kaufland-Kundin wunderte sich auf Twitter über diese Preisreduzierung. © Screenshot/Twitter/@Kikoro

Vergleichen Sie im Supermarkt die Preise, wenn auf dem Produkt ein Etikett mit der Aufschrift „Reduziert“ klebt? Es wäre ratsam, wie ein Beispiel auf Twitter zeigt.

Vergünstigungen, Schlussverkäufe, Rabattaktionen: all das sind bekannte Mittel, um Verbraucher zum Einkaufen zu motivieren. Das gilt nicht nur für Online-Shopping und Co. sondern auch und insbesondere für Supermärkte und Discounter. Wöchentlich werden Prospekte mit den neuesten reduzierten Artikeln verschickt. Eine Kaufland-Kundin war nun über eine Reduzierung verwundert.

Kaufland-Kundin wundert sich über Preisreduzierung: „Wtf?“

Auf Twitter postete sie ein Bild von dem betroffenen Produkt. Zu sehen ist eine Waschlotion. Auf der Flasche klebt ein knalliges Etikett in oranger Farbe. „Reduziert“ in Großbuchstaben sowie ein Prozent-Zeichen sind in fetter Schrift aufgedruckt. Eigentlich ein Grund zur Freude, oder?

Nicht in diesem Fall. Der durchgestrichene alte Preis der Waschlotion betrug 2,49 Euro. Der neue „reduzierte“ Preis allerdings 3,49 Euro – also einen Euro mehr als ursprünglich. „Wtf, @kaufland?“, fragte die Twitter-Userin in ihrem Beitrag verwundert.

Kaufland-Kundin wundert sich über Preisreduzierung – und dann beim Kassenbon erneut

Wenn Kunden sich das Produkt und das Etikett also nicht genauer ansehen, sondern nur die Aufschrift „reduziert“ lesen, sparen sie nichts – im Gegenteil, sie zahlen sogar obendrauf. So geschehen bei der Mutter der Frau, die den Tweet verfasst hat. „Meine Mutter hat das gekauft und nicht gesehen. Werde das nächste Woche umtauschen“, schrieb sie unter ihrem Beitrag. Doch nicht nur das Etikett sorgte für Verwunderung, sondern auch der Kassenbon. Dort sei nämlich „keiner der beiden Preise, sondern einer dazwischen“ aufgeführt worden, erklärte die Frau.

Weitere Twitter-User wunderten sich ebenfalls über das „reduzierte“ Produkt. „Ähm, ich glaube, da wurde das Konzept von ‚reduziert‘ nicht verstanden“, kommentierte ein Nutzer. „Dafür das Konzept von Kaufverhalten sehr gut“, antwortete eine Userin mit einem lachenden Emoji. Ob es sich bei dem kuriosen Druck tatsächlich um Absicht, oder einfach einen Fehler von Kaufland handelt, ist nicht bekannt.

Ein Kaufland-Kunde fand zuletzt einen unfassbaren Einkaufszettel auf dem Boden. (ph)

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