„Ich also zweimal nachgemessen ...“

Kaufland-Kundin verzweifelt beim Homeschooling und misst dann Packungs-Inhalt nach - „Ist das euer ernst?“

Ein Mann hält eine Packung Milch der Kaufland-Eigenmarke vor einem Kühlschrank.
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Ein Mann hält eine Packung Milch der Kaufland-Eigenmarke vor einem Kühlschrank. (Symbolbild)

Das Homeschooling sorgt bei Eltern in Deutschland aktuell für Stress. Genau der ließ sich bei einer Kaufland-Kundin aber direkt auf den Verpackungs-Inhalt eines Produkts zurückführen.

Neckarsulm - Die Corona-Krise sorgt weiterhin für Stress - vor allem bei vielen Eltern, die ihre Kinder neben dem Beruf zu Hause unterrichten müssen. Hier müssen die Eltern die Lehrer-Rolle übernehmen und viele Inhalte selbst beibringen. Blöd nur, wenn einem dann bei einer Mathe-Text-Aufgabe der Supermarkt einen Strich durch die Erklär-Rechnung macht.

So erging es nun offenbar einer Kundin von Kaufland. Sie schilderte, was ihr passiert war in einem längeren Facebook-Post auf der Seite der Supermarkt-Kette und beschwerte sich recht eindeutig mit den abschließenden Worten: „Ist das euer Ernst?“.

Kaufland-Kundin beim Homeschooling kalt erwischt: „Ist das euer Ernst?“

Was war also passiert? „Da halte ich meiner Tochter n Vortrag, dass sie im Homeschooling erst Bruchrechnung gelernt und Maßeinheiten wiederholt hat und werde ein bisschen stinkig, dass sie es einfach nicht versteht“, schildert die Kundin zunächst die Ausgangslage.

Sie habe der Tochter dann erklärt, „dass man für eine Packung Pudding 500 ml Milch braucht, also für zwei Packungen 1000 ml und verdammt nochmal nicht 800 ml. Und dann ist die neu geöffnete Packung aber schon leer“.

Klingt soweit logisch. Doch die Kaufland-Milch machte der Kundin bei der Erklärung offenbar einen Strich durch die Rechnung. Denn die Milch nahmen die beiden offenbar zur Hilfe, um die Aufgabe anschaulich erklärt zu lösen.

Kaurland-Kundin erklärt Homeschooling-Problem: „Zweimal nachgemessen“

Dabei merkte die Frau wohl schnell, wie das Kind auf die falsche mathematische Lösung gekommen sein konnte: „Ich also zweimal nachgemessen mit verschiedenen Messbechern, aber es bleiben 800 ml“. Es folgen die eingangs genannten Worte: „Ist das euer Ernst?“

Dazu stellt die Kundin noch zwei Fotos: Eines von der Milch-Packung und eines vom Messbecher, der bis zu 800 ml-Marke mit Milch gefüllt ist.

Kaufland selbst reagierte direkt auf die Beschwerde und schrieb in den Kommentaren: „Es tut uns sehr leid, dass der tatsächliche Inhalt der Milch soweit von der Packungsangabe abweicht.“

Die Kundin wurde gebeten weitere Details, wie den Namen der Filiale in einer privaten Nachricht zu schicken, damit sich das Kundenmanagement um den Fall kümmern könne.

Dem Kind war die „richtige“ Milch-Lösung so aber sicher nicht ganz leicht zu erklären.

Eine andere Kundin sorgte mit ihrer Geschichte direkt für MItleid bei anderen Kaufland-Kunden. (rjs)

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