Sorgt für Diskussionen

Kaufland-Kundin von Fund im Sortiment „übel geschockt“ - „Wasser predigen und Wein saufen“

Kunden stehen an der Infotheke einer Kaufland-Filiale in München
+
Die Supermarkt-Kette Kaufland gehört zu den größten Discountern in Deutschland

Einer Kaufland-Kundin fällt beim Einkauf in der Gemüse-Abteilung ein Produkt auf, das sie entsetzt. Andere Kund:innen haben mehr Verständnis für das Angebot.

München - Normalerweise gehe die junge Frau „gerne zu Kaufland einkaufen“, doch bei ihrem letzten Besuch in der Obst- und Gemüseabteilung stößt ihr ein Produkt sauer auf, das sie so bisher noch nicht bemerkt hat. Daraufhin wendet sie sich in einem Facebook-Posting direkt an das Unternehmen - und wirft dem Konzern Doppelmoral vor. Doch was hat die Kundin so entsetzt?

Neben den unverpackten ganzen Blumenkohl- und Brokkoliköpfen entdeckt sie Gemüse, das schon fertig geputzt und geschnitten in einzelne Portionen abgepackt ist. „Seit wann gibt‘s gestückelten Blumenkohl und Brokkoli in einer Plastikschale in Folie eingepackt und dahinter gibt‘s den Blumenkohl ohne Verpackung in der natürlichen Form zu bewundern?“ fragt sich die Kundin.

Kaufland: „Wasser predigen und Wein saufen“

Ihrer Meinung nach passen die abgepackten Portionen so gar nicht zu den Bemühungen des Discounters, sich ein umweltfreundlicheres Image zu verpassen. Dafür hat Kaufland beispielsweise wie auch Lidl vor kurzem Kassenbons eingeführt, die schonender für die Umwelt sind. Dass man dann Gemüse statt in seinem Ursprungszustand schon vorgeschnitten in einer Plastikschale und mit reichlich Folie umwickelt anbietet, geht ihrer Meinung nach „gar nicht“, schreibt sie auf der Facebook-Seite von Kaufland.

Kaufland-Aufreger: Abgepacktes Gemüse-Angebot findet auch Anklang

Das Unternehmen selbst reagiert zunächst mit einer Standardantwort, in der es die Kundin um einen detaillierteren Austausch bittet. Eine andere Facebook-Nutzerin antwortet unter dem Post, dass die fertigen Portions-Angebote durchaus schon länger im Angebot sind - und warum sie selbst oft Gebrauch davon macht: „Finde ich super, nach einer 10 Std Schicht habe ich nämlich keine Lust vorm Kochen das Gemüse auch noch schnibbeln zu müssen.“ Dass das vorbereitete Gemüse also auch Anklang findet, und nicht nur für Entsetzen sorgt, ist damit klar gestellt - trotzdem findet der Supermarkt-Riese ja vielleicht noch eine andere Verpackung, die zukünftig mit weniger Plastik und umweltfreundlicheren Verpackungs-Alternativen auskommt. (eu)

Kaufland will sein Image aktuell auch mit einer Werbekampagne und dem Youtuber Knossi stärken - das sorgt aber auch für verärgerte Kund:innen.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare