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Kaufland-Kundin wütend wegen Rationierung von Fertiggerichten: „Euer Ernst?“

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Von: Raffaela Maas

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Bei ihrem Einkauf durfte eine Kaufland-Kundin nur eine bestimmte Menge an Fertig-Pasta kaufen. Wegen der überraschenden Rationierung beschwerte sie sich schließlich auf Facebook.

München - Wegen Lieferengpässen und Hamsterkäufen sind in einigen Supermärkten und Discountern bestimmte Regale so gut wie leergefegt. Außer Sonnenblumenöl, Reis und Honig werden in manchen Filialen auch Nudeln rationiert. Nun machte eine Kundin bei Kaufland eine Erfahrung mit der Rationierung von Fertiggerichten - sie beschwerte sich daraufhin beim Unternehmen.

Kaufland-Kundin beschwert sich: „Ist das euer Ernst?“

„Liebes Kaufland-Team, ist es euer Ernst?“, schrieb die Kundin auf Facebook, „Beim Einkaufen wollte ich für ein 5-Personen-Haushalt, von drei verschiedenen Sorten des Gerichts je drei Packungen mitnehmen. An der Kasse bekam ich insgesamt nur vier Stück“. Sie beschrieb außerdem genauer, wie sich die Situation zugetragen hat. Nach eigenen Angaben hielt sie die Kassiererin davon ab, mehr als vier Packungen Nudeln zu kaufen, da die Abgabemenge unabhängig von Sorte oder Gewicht beschränkt sei. Was die Kundin besonders nervte: Am Regal wurde nicht darauf hingewiesen, dass es eine Rationierung von den Packungen gab. An Kaufland gerichtet, fragte sie: „Muss man wirklich jetzt jeden Tag für eine Mahlzeit in den Laden laufen?“

Kaufland reagiert auf die Beschwerde über Facebook

Ein Social-Media-Mitarbeiter von Kaufland reagierte prompt auf die Beschwerde. „Wir bedauern, dass wir dir das gewünschte Produkt nicht in der von dir benötigten Menge zur Verfügung stellen konnten. Einzelne Produkte werden derzeit verstärkt nachgefragt“, erklärte Kaufland, „Um vielen Kunden den Einkauf zu ermöglichen, kann es vorkommen, dass wir im Sinne aller Kunden, je nach Filiale, die Abgabemenge beschränken. Hierfür bitten wir dich um dein Verständnis“. Zudem wie das Unternehmen darauf hin, dass aufgrund des großen Sortiments, die Warenversorgung auch mit Alternativartikeln grundsätzlich gewährleistet sein sollte.

Mit dieser Antwort gab sich die Kundin nicht zufrieden. „Dies würde für die üblichen Nudeln auch verständlich sein. Es wären ja auch zwei Kilo, aber in diesem konkreten Fall sind es 800g und, soweit mir bekannt, nie Lieferengpässe vorhanden“, antwortete sie dem Unternehmen. Daraufhin ließ Kaufland die unzufriedene Kundin wissen, dass die Beschwerde weitergegeben werde, die Abgabemenge jedoch von den einzelnen Filialen abhängt und variieren könne.

Zuletzt bewies Kaufland Humor im Umgang mit Hamsterkäufen. Ein Schild an der Kasse belustigte auch die Kunden. (rrm)

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