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Bundesweiter Rückruf bei Kaufland: Salami könnte Kunststoffteile enthalten

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Mann mit Einkaufstasche von Kaufland: Nicht immer sind die gekauften Produkte einwandfrei
Rückruf bei Kaufland: Salami könnte Kunststoffteile enthalten © Michael Gstettenbauer/Imago

Eine Traditionsfleischerei aus Mannheim muss ein potenziell fehlerhaftes Erzeugnis einem Rückruf unterziehen. Kaufland-Filialen in fast allen Bundesländern sind betroffen.

Mannheim/Neckarsulm - Wer bei Kaufland zuletzt eine bestimmte Salami gekauft hat, der sollte sich die nun folgenden Zeilen genauer durchlesen. Die Metzgerei Erhard Kühn GmbH aus Mannheim warnt vor dem Verzehr der bei den Handelsfilialen der Kette vertriebenen Wurst „K-Favourites Fuet Salami“. Der Packungsinhalt der beanstandeten Ware beträgt 170 Gramm.

Salami-Rückruf bei Kaufland: Rückstände von Kunststoff sind möglich

Wie die Handelskette Kaufland erklärt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Kunststoffteile verarbeitet sind. Die Warnung betreffe die Wurst mit den letzten Ziffern 23191 der Chargennummer und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13. Februar 2022, so die Informationen laut einem bei dem Portal Lebensmittelwarnung.de veröffentlichten Rückruf.

Vor Kurzem haben große deutsche Handelsketten einen gravierenden Schritt bei der Fleischverarbeitung beschlossen, welcher der heimischen Landwirtschaft zugute kommen soll und dazu dem Tierwohl mehr Bedeutung beimisst:

„Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren“, ließ Kaufland im Zuge des Salami-Rückrufs weiter wissen.

Rückruf bei Kaufland: Bundesweit offenbar alle Länder betroffen - Nur NRW nicht

Vertrieben wird die Wurstware abgesehen von den Metzgereien der Erhard Kühn GmbH offenbar nur von Kaufland. Wie bei Rückrufen üblich, kann das Produkt in allen Kaufland-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbeleg erstattet. Wie es auf dem Verbraucherportal weiter heißt, seien bis auf Nordrhein-Westfalen alle Bundesländer betroffen.

Außerdem entschuldigte sich der Kaufland-Zulieferer für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Derweil gibt es einen bundesweiten Gewürz-Rückruf - es handelt sich auch um eine beliebte Zutat fürs Plätzchenbacken. (PF/dpa)

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