Keine Strafverfahren nach Tod von Bombenentschärfern

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Eine Frau und ein Kind entzünden am 2. Juni 2010 in Göttingen vor der Mahnwache für die bei einer Explosion ums Leben gekommenen Sprengstoffexperten Kerzen.

Göttingen - Der Tod von drei Menschen bei einer Bombenentschärfung vor knapp einem Jahr in Göttingen zieht keine Strafverfahren nach sich.

Die Göttinger Staatsanwaltschaft habe das Todesermittlungsverfahren eingestellt, sagte Sprecher Hans-Hugo Heimgärtner am Freitag. Aus der gutachterlichen Stellungnahme des Leiters des Kampfmittelräumdienstes Hamburg habe sich ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten der an der Bombenräumung beteiligten Personen nicht herleiten lassen.

Bei der Vorbereitung der Sprengung des Blindgängers waren am 1. Juni 2010 auf dem Göttinger Schützenplatz drei Experten des Kampfmittelräumdienstes ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Wie es zur Explosion der Zehn-Zentner-Bombe kommen konnte, ist unklar.

dapd

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