Gefährliche Entdeckung in NRW

Mitarbeiter öffnen Container aus Übersee und machen Schock-Fund - Experte muss anrücken

Arbeiter öffnen einen Frachtcontainer.
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Beim Öffnen eines Frachtcontainers mussten Mitarbeiter in NRW einen unerwarteten Fund machen. (Symbolbild)

Der Schreck dürfte enorm gewesen sein, als Mitarbeiter im nordrhein-westfälischen Kierspe einen Container aus Übersee öffneten. Was sie zwischen der Fracht entdeckten, sorgte für große Aufregung.

Kierspe-Rönsahl/Märkischer Kreis - Einen wahren Schock-Fund mussten Mitarbeiter einer nordrhein-westfälischen Industriefirma Ende Februar machen. Was sie erwartete, als sie einen Frachtcontainer aus Brasilien öffneten, hätte wohl bei vielen Menschen für wahre Alpträume gesorgt.

Schock-Fund in Container: Schwarze Witwe zwischen Fracht

Eine große schwarze Spinne, zahlreiche Spinnennetze und -nester befand sich zwischen den geladenen Metall- und Kuststoffteilen, berichtet wdr.de. Neben Einsatzkräften von Feuerwehr und Ordnungsamt rückte auch ein Experte des Kölner Zoos an. Nachdem das Tier eingefangen werden konnte, identifizierte der Spinnenexperte das anfangs für eine Vogelspinne gehaltene Tier als andere Spinnenart. Tatsächlich war es eine Schwarze Witwe. Auch die Fuldaer Zeitung berichtet darüber.

Eine Schwarze Witwe mit ihrer typischen roten Zeichnung am Bauch.
  • Die Schwarze Witwe
  • Die schwarz gefärbten Spinnen mit der auffälligen roten Zeichnung am Bauch sind giftig. Ihr Biss hat oft starke Schmerzen, Krämpfe, Schweißausbrüche oder Hautausschläge zur Folge, ist aber nur selten lebensgefährlich.

Schwarze Witwe in Frachtcontainer: Spezial-Kammerjäger muss anrücken

Wie der Geschäftsführer der Firma gegenüber RTL.de berichtet, hätten die Mitarbeiter insgesamt drei Spinnen gesehen. Da unklar war, wie viele weitere Tiere sich tatsächlich in dem Container befanden, wurde er versiegelt und eine Spezialfirma gerufen. Ein Kammerjäger sprühte den Container aus und machte ihn so spinnenfrei.

Auf Social Media hatte der Fund der Schwarzen Witwe für Aufregung gesorgt. „Es war aber zu keiner Zeit eine Gefahrensituation, erst Recht nicht für die Bewohner von Rönsahl“, wird Feuerwehrsprecher Christian Schwanke von wdr.de zitiert.

Die eingefangene Schwarze Witze wurde inzwischen in den Zoo gebracht. Für versteinerte Gesichter hat auch der furchteinflößende Fund in einer Kanalisation von Mexiko im vergangenen Jahr gesorgt. Aber auch in München wird der ein oder andere seltene Fund gemacht, wie etwa eine geheimnisvolle Karte im Westpark. (va) *Fuldaer Zeitung ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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