20 Kilo Plastik im Magen: Zoo-Giraffe stirbt

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"Kliwon" ist tot

Surabaya - "Bitte nicht füttern" stand auf den Schildern vor dem Giraffengehege eines Tierparks in Indonesien. Doch die Besucher hielten sich nicht dran. Jetzt ist "Kliwon" tot. 

Ein Sprecher des Zoos in Surabaya sagte, bei der Autopsie habe man ein 20 Kilogramm schweren Plastikklumpen im Magen des 30 Jahre alten männlichen Tieres gefunden. Der unverdauliche Restmüll habe einen Durchmesser von 60 Zentimetern gehabt und stamme offenbar von Verpackungen von Lebensmitteln, die Besucher im Laufe der Jahre der Giraffe als Futter zugeworfen habe.

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Außerdem sei "Kliwon" an Tuberkulose erkrankt gewesen - so wie auch derzeit sieben Zoo-Mitarbeiter, bei denen er sich möglicherweise angesteckt hatte. 

Der Tierpark von Surabaya ist der größte des Landes. Zwischen 2010 und 2011 waren dort rund 50 Tiere verstorben, teilweise waren Lungenentzündungen und Durchfall die Todesursache - also heilbare Erkrankungen. Deswegen hatten die Behörden der Zooleitung auch vorübergehend die Lizenz entzogen.

tz

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