Kleinster Vierling aus Leipzig wird beatmet

Leipzig - Das kleinste Mädchen der eineiigen Vierlinge aus Leipzig kann noch nicht wie seine Schwestern alleine atmen. Es wird derzeit von einer Maschine beatmet.

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„Den Kindern geht es soweit gut, nur bei einem Kind ist es etwas schwierig“, sagte der Frühgeburtenmediziner Ulrich Thome von der Universitätsklinik Leipzig am Dienstag. Thome geht aber davon aus, dass auch das kleinste der Vierlingsmädchen in den kommenden Tagen nicht mehr auf die Atemhilfe angewiesen sein wird. Das knapp unter einem Kilogramm schwere Frühchen wird mit Inhalationen und Medikamenten behandelt.

Die eineiigen Vierlinge Laura, Sophie, Jasmin und Kim mussten vergangene Woche zehn Wochen zu früh per Kaiserschnitt geholt werden, da erste Probleme bei der Blutverteilung im Mutterleib festgestellt worden waren. Das jetzt mit der Maschine beatmete Kind war eines der zwei Mädchen, die für kurze Zeit schwächer als die anderen mit Blut versorgt worden war, wie Thome sagte. Wenn jetzt alles gut gehe, könne die 31 Jahre alte Mutter in der kommenden Woche mit der sogenannten Känguru-Pflege beginnen: Dann kommen die Babys nacheinander zum Kuscheln auf die nackte Brust der Mama.

dpa

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