Jagd auf Verkehrssünder

"Knöllchen-Horst" scheitert vor Gericht: Filmen verboten

+
Der als "Knöllchen-Horst" bekannt gewordene Angeklagte bei einem seiner zahllosen Gerichtstermine. Foto: Mark Härtl/Archiv

Göttingen (dpa) - Ein als "Knöllchen-Horst" bekannter Mann aus Niedersachsen hat im Zusammenhang mit seiner privaten Jagd auf Verkehrssünder eine juristische Niederlage erlitten. Er darf vermeintliche Verkehrssünder nicht filmen.

Das Verwaltungsgericht Göttingen entschied nach Angaben eines Sprechers , dass eine Privatperson andere Verkehrssteilnehmer nicht filmen dürfe, um deren vermeintliche Verkehrssünden zu dokumentieren, wenn sie nicht selbst betroffen sei (Az. 1 A 170/16).

Damit dürfe der Kläger eine sogenannte Dashcam nicht verwenden, um vermeintliche Verkehrsverstöße zu dokumentieren, sage der Sprecher. "Knöllchen-Horst" zeigte in den vergangenen Jahren Zehntausende Verkehrsteilnehmer an. Dabei ging es vor allem um angebliche Park-Verstöße.

Auch interessant

Meistgelesen

Polizisten stoppen kaputtes Auto - als sie hinein blicken, stockt ihnen der Atem
Polizisten stoppen kaputtes Auto - als sie hinein blicken, stockt ihnen der Atem
Krokodil-Alarm auf beliebter Ferieninsel: Video zeigt Drei-Meter-Tier im Meer 
Krokodil-Alarm auf beliebter Ferieninsel: Video zeigt Drei-Meter-Tier im Meer 
Tödlicher Autounfall? Nein! Ermittler entdecken grausames Detail, das alles verändert
Tödlicher Autounfall? Nein! Ermittler entdecken grausames Detail, das alles verändert
Frau erzählt im Flugzeug von ihrer Arbeit - dann erlebt sie ein Wunder
Frau erzählt im Flugzeug von ihrer Arbeit - dann erlebt sie ein Wunder

Kommentare