Jagd auf Verkehrssünder

"Knöllchen-Horst" scheitert vor Gericht: Filmen verboten

+
Der als "Knöllchen-Horst" bekannt gewordene Angeklagte bei einem seiner zahllosen Gerichtstermine. Foto: Mark Härtl/Archiv

Göttingen (dpa) - Ein als "Knöllchen-Horst" bekannter Mann aus Niedersachsen hat im Zusammenhang mit seiner privaten Jagd auf Verkehrssünder eine juristische Niederlage erlitten. Er darf vermeintliche Verkehrssünder nicht filmen.

Das Verwaltungsgericht Göttingen entschied nach Angaben eines Sprechers , dass eine Privatperson andere Verkehrssteilnehmer nicht filmen dürfe, um deren vermeintliche Verkehrssünden zu dokumentieren, wenn sie nicht selbst betroffen sei (Az. 1 A 170/16).

Damit dürfe der Kläger eine sogenannte Dashcam nicht verwenden, um vermeintliche Verkehrsverstöße zu dokumentieren, sage der Sprecher. "Knöllchen-Horst" zeigte in den vergangenen Jahren Zehntausende Verkehrsteilnehmer an. Dabei ging es vor allem um angebliche Park-Verstöße.

Auch interessant

Meistgelesen

Lotto am Samstag, 16.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Samstag, 16.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Mittwoch vom 13.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Mittwoch vom 13.12.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Rauchmelder sorgt für Fehlalarm im Brenner Basistunnel
Rauchmelder sorgt für Fehlalarm im Brenner Basistunnel
Feuer in Südkalifornien breitet sich wieder aus
Feuer in Südkalifornien breitet sich wieder aus

Kommentare