Gastronomie während Corona

Köln: „Sonst muss ich den Laden dicht machen“ – Frau richtet Hilferuf an Nachbarn

Im Fenster eines Imbiss in Köln hängt ein Zettel, der die Nachbarn bittet, die Wirtin zu unterstützen.
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Die Betreiberin eines kleinen Lokals in Köln bittet um Hilfe: „Corona raubt mir meine Existenz“ ist im Fenster zu lesen.

Viele Gastronomen leiden unter dem aktuellen Corona-Lockdown. Eine Ladenbetreiberin in Köln wendet sich deswegen nun mit einer drastischen Nachricht an ihre Nachbarn.

Köln – Das öffentliche Leben ist seit Wochen lahmgelegt in Deutschland. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, sind Geschäfte und Restaurants geschlossen*. Darunter leiden die Besitzer und Gastronomen. Restaurants dürfen keine Gäste mehr vor Ort bewirten, sondern nur noch Speisen zum Mitnehmen anbieten. Eine Ladenbesitzerin in Köln* bangt ebenfalls um ihre Existenz – ihr fehlen die Kunden.

Deswegen hat sie in ihrem Imbiss „Perdo Salat“ in Köln-Ehrenfeld nun einen Hinweis angebracht. „Liebe Nachbarn, kommt essen. Sonst muss ich den Laden bald dicht machen“, ist dort zu lesen. „Corona raubt mir meine Existenz“, schreibt die Frau weiter. Die Tochter der Besitzerin schildert 24RHEIN* die dramatische Lage. „Seit Beginn der Pandemie lief es in unserem Laden immer schlechter“, erzählt die 20-Jährige, die ihrer Mutter regelmäßig hilft. Ein Großteil der Umsätze falle weg, die Aussicht auf Besserung fehle aktuell zudem. „Es zieht sich alles weiter in die Länge. Wir wissen auch nicht, ob es dann am 7. März endlich wieder Lockerungen gibt“.

Im Gespräch mit 24RHEIN berichten die Gastronomen aus Köln von ihrer schwierigen Situation. Vor welchen Problemen die Kölner seit der Corona-Pandemie stehen, welche finanziellen Hilfen sie bereits bekommen haben und wie die Reaktionen auf den verzweifelten Hilferuf* sind, berichtet 24RHEIN*. *24RHEIN ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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