Vorwurf der Tötung

Polizei verhaftet vermeintliche Mörderin von totem Säugling in Köln – es ist die mutmaßliche Mutter

Zu sehen ist das Grab des Säuglings, der tot vorm Kölner Frauenhaus aufgefunden wurde.
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Der vorm Kölner Frauenhaus aufgefundene Säugling wurde mittlerweile beerdigt und hat den Namen Elias erhalten.

Mitte Juli wurde ein toter Säugling vor einem Kölner Frauenhaus aufgefunden. Nun kommt Bewegung in die polizeilichen Ermittlungen. Beamte verhaften die Mutter.

Köln – Es liest sich nach wie vor tragisch: Mitte Juli wird ein toter Säugling vor der Babyklappe eines Kölner Frauenhauses aufgefunden*. Nun hat die Polizei eine 36 Jahre alte Frau festgenommen, bei der es sich um die mutmaßliche Mutter des kleinen Jungen handeln soll.

Der vierfachen Mutter werde Tötung durch Unterlassung vorgeworfen, berichtet die Polizei am Mittwoch, 11. August. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich bei der festgenommenen Frau um die Mutter des toten Säuglings handelt. So würde die DNA der 36-Jährigen mit der vom Handtuch übereinstimmen, in welches das Baby eingewickelt war.

Quittung verrät mutmaßliche Mutter vom toten Säugling vor Kölner Frauenhaus

Für eine endgültige Bestätigung der Mutterschaft bedürfe es aber noch weiterer Analysen. Grundsätzlich würde aber bereits feststehen, dass die Frau aufgrund einer Schwangerschaft in ärztlicher Behandlung war. Selbst ihrem engsten Umfeld hätte die Frau ihre Schwangerschaft nicht mitgeteilt.

Kurios: Die Ermittler seien auf die Spur der Frau durch eine beim Baby gefundene Quittung eines Lebensmitteldiscounters gekommen. Ihre Familie würde im Einzugsbereich des Frauenhauses leben. Am 12. Juli wurde der Säugling tot vor der Babyklappe aufgefunden, zehn Tage später erfolgte die Beerdigung. Trauriges ist auch aus den Pyrenäen zu vermelden. Dort hat ein Mann seine Lebensgefährtin neun Monate gesucht – und sie nun tot aufgefunden.

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