Polizei fahndet nach diesen zwei Männern

Sie öffnete ihren Peinigern noch selbst die Tür: 96-Jährige äußert eindeutige optische Details nach brutalem Überfall

Polizei warnt Senioren vor Trickbetrügern
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Eine 96-Jährige wurde nun ihrer Wohnung überfallen. (Symbolbild)

Eine 96-Jährige wurde in ihrer eigenen Wohnung brutal überfallen. Die Frau wurde dabei schwer verletzt. Ihr gelang es jedoch, die Täter zu beschreiben.

Köln - Es muss ein unglaubliches Martyrium gewesen sein, das eine 96-Jährige in ihrer Wohnung durchlebt haben muss. Wie die Polizei Köln nun berichtet, wurde die Frau am Donnerstagvormittag in ihrer eigenen Wohnung überfallen. Die unbekannten Männer sollen am helllichten Tag zwischen 9 und 11.30 Uhr bei der Seniorin geklingelt haben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist davon auszugehen, dass die 96-Jährige ihren Peinigern selbst die Tür geöffnet hatte.

Köln: Unbekannte überfallen Seniorin in Wohnung - Polizei berichtet von brutalem Vorgehen

Die beiden Männer sollen die Seniorien in ihrer Wohnung auf der „Große Telegraphenstraße“ in der Altstadt-Süd zunächst überfallen und anschließend schwer verletzt haben, nach ihnen wird nun gefahndet. Die beiden noch unbekannten Männer sollen die Wohnung dabei auch nach Wertgegenständen durchsucht haben. Wann sich die Räuber aus der Wohnung entfernt hatten, ist noch nicht bekannt. Die schwer verletzte 96-Jährige wurde kurz nach dem Überfall schwer verletzt aufgefunden.

Als die Seniorin auf das Klingeln der Mitarbeiter des Essensdienstes nicht reagierte, besorgten diese bei den Nachbarn einen Ersatzschlüssel. Die 96-Jährige wurde dank schnell eingeleiteter Hilfe umgehend ins Krankenhaus eingeliefert. Nach den beiden brutalen Männern wird nun mit konkreten Personenbeschreibungen gefahndet.

Köln: 96-Jährige wird schwer verletzt aufgefunden - und kann Täter noch beschreiben

Wie die Polizei Köln in einer Mitteilung erklärt, soll es sich bei einem der Täter um einen etwa 30 Jahre alten Mann handeln. Seine Größe wird auf etwa 1,70 bis 1,75 Meter geschätzt, sein Körperbau soll muskulös gewesen sein. Wie die Polizei weiter erklärt, soll der Mann an beiden Armen tätowiert gewesen sein. Ein Zeuge beschreibt den potenziellen Täter als dunkelhaarig mit Dreitagebart. Bei dem Überfall soll er eine kurze blaue Hose, weiße Sneakersocken, schwarze Turnschuhe und ein orangefarbenes Shirt getragen haben.

Bei dem zweiten mutmaßlichen Täter soll es sich ebenfalls um einen etwa 30 Jahre alten Mann handeln. Dieser wird von der Polizei mit einer Größe von etwa 1,75 bis 1,80 Meter beschrieben, er soll längere dunkle Haare haben. Dieser zweite Täter soll ebenfalls muskulös gewesen sein, jedoch dünner gewesen sein, als der andere am Überfall beteiligte Mann. Das Gesicht des Mannes soll von sichtbaren Pickeln und Aknenarben geprägt gewesen sein. Der unbekannte Mann soll bei dem Überfall mit einer kurzen schwarzen Hose und einem weißen Shirt bekleidet gewesen sein.

Köln: Eine Festnahme nach Überfall auf Seniorin - schlugen die beiden Männer noch eine weitere Frau nieder?

Wie die Polizei weiter erklärt, wurde im Zusammenhang mit dem brutalen Überfall auf die 96-Jährige bereits am Donnerstag eine Frau in Tatortnähe festgenommen. Inwieweit diese mit der brutalen Tat zu tun haben könnte, ist noch nicht bekannt und ist nun Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.

Ebenfalls unklar ist, ob die beiden gesuchten Männer bereits am 10. August einen Überfall auf eine weitere Seniorin in Porz Urbach verübt haben könnten. Dabei wurde eine 88-Jährige ebenfalls in ihrer Wohnung von zwei Männern brutal überfallen und niedergeschlagen. Einen möglichen Zusammenhang prüfen nun Ermittler.

Zeugen, die Hinweise zu den Räubern machen können, werden dringend gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu wenden.

Mitte September machten sich zwei Männer in Niedersachsen daran, ein Antiquitäten- und Juweliergeschäft auszurauben. Doch am Ende werden sie die Tat nicht überleben.

Eigentlich wollten Beamte der Polizei München am Mittwoch nur einen eskalierenden Streit schlichten. Sie wurden anschließend jedoch selbst zum Ziel von Angriffen*. In Berlin ereignete sich im April 2020 ein brutaler Überfall auf einen Kiosk. Die Täter bedrohten den Mitarbeiter mit einer Machete. Es ist ein brutaler Überfall, der sich nun offenbar in Schweden ereignet hat. Zwei minderjährige Teenager sollen überfallen, gefoltert und vergewaltigt worden sein.*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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