„Kommen Sie schnell“

Seltsames „Wesen“ im Baum bereitet erst Sorge, dann Erheiterung - Erkennen Sie, was es ist?

Gefährliches Tier im Baum erweist sich als Croissant
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„Gefährliche Kreatur“ in einem Fliederbusch.

Eine hysterische Frau alarmiert den Tierschutzverein im polnischen Krakau. Eine „Kreatur“ sitzt in einem Busch vor dem Wohngebäude.

Krakau - Für den dort ansässigen Tierschutzverein kam es zu einem ungewöhnlichen Einsatz, wie er auf Facebook berichtete. Eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses hatte die Tierschutzorganisation gerufen. Bei ihrem Anruf habe die Frau verzweifelt geklungen. Es sitze eine „Kreatur“ in einem Fliederbusch vor dem Haus. „Schon seit zwei Tagen!“ Es müsse sich um ein gefährliches Tier handeln, so die Anruferin. „Kommt und nehmt es hier weg!“ Die Bewohner des Plattenbaus würden sich schon nicht mehr trauen, die Fenster zu öffnen. Schließlich könnte das „Wesen“ dann in das Haus eindringen.

Die Frau beschrieb, dass das Tier eine bräunliche Färbung habe. Zunächst vermutete der Verein, dass es sich um einen verletzten Raubvogel handeln könnte. Doch die Anruferin verneinte dies und vermutete einen Leguan. Der Tierschützer am Telefon hielt dies insgeheim eher führ unwahrscheinlich. „Ein Leguan in Krakau? Bei diesen Temperaturen?“ Schließlich trafen die Tierschützer beim Wohnhaus ein. Und Tatsächlich. Im Busch hing etwas Bräunliches. Die Bewohner des Hauses öffneten ihre Fenster, um zu sehen was da vor sich ging. So viel zu der Angst der Bewohner vor dem „Monster“. „Der Ärmste hatte weder Arme, noch einen Kopf“, schrieb der Tierschutzverein auf Facebook.

„Gefährliches Wesen“ - Erkennen Sie, was es ist?

Denn es handelte sich weder um einen Raubvogel, noch um einen Leguan. Das vermeintliche Tier hatte sich laut den Tierschützern als ein altes Croissant erwiesen. Vermutlich hatte ein Bewohner des Hauses das französische Gebäck aus dem Fenster geworfen. Die Tierschützer gestalteten den Facebook-Beitrag mit viel Humor. Merkten am Ende aber an, dass sie lieber einmal zu viel gerufen werden, als einmal zu wenig. Der Facebook-Beitrag wurde über 2000 mal geteilt und scheint die Nutzer ebenfalls zu belustigen. In Australien entdeckte eine Aldi-Kundin tatsächlich ein gefährliches Tier. (jsch/dpa)

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