262 bewilligte Anträge

Kriegsdienstverweigerer auch ohne Wehrpflicht

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Soldaten bei der Waffen- und Geräteausbildung mit einem Gewehr (Archivfoto aus dem Jahr 2005).

Berlin - Auch nach Abschaffung der Wehrpflicht gibt es in Deutschland pro Jahr noch Hunderte von Kriegsdienstverweigerern.

Im vergangenen Jahr hätten 262 Soldatinnen und Soldaten verweigert (2012: 374), geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, wie die „Rheinische Post“ (Dienstag) berichtet. Der Anteil der bewilligten Anträge sei in dem Zeitraum von 87 auf 69 Prozent gesunken. Die Wehrpflicht war 2011 ausgesetzt und damit faktisch abgeschafft worden.

Auch während ihres Berufslebens können Soldaten, die sich freiwillig verpflichtet haben, den Dienst an der Waffe nachträglich verweigern. In den Jahrzehnten der allgemeinen Wehrpflicht hatten in Deutschland Millionen von Männern den Wehrdienst verweigert und stattdessen Zivildienst geleistet.

dpa

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