Kritik an Hitler-Ausstellung

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Die Historikerin Simone Erpel posiert am Mittwoch (13.10.10) in Berlin im Deutschen Historischen Museum in der Ausstellung "Hitler und die Deutschen - Volksgemeinschaft und Verbrechen". Die von Simone Erpel kuratierte Ausstellung wird vom Freitag (15.10.10) bis Mittwoch (02.02.11) gezeigt.

Berlin - Historiker haben die Ausstellung “Hitler und die Deutschen“ im Deutschen Historischen Museum unter anderem als einseitig kritisiert

Die Ausstellung bilde die Verehrung für Hitler ziemlich vollständig ab, zeige jedoch nicht, was die Deutschen so an Hitler begeistert habe, und warum 14 Millionen Menschen ihn gewählt hätten, sagte der deutsch-israelische Historiker Ralf Seligmann dem 3sat-Magazin “Kulturzeit“.

Der Historiker Wolfgang Wippermann von der Freien Universität Berlin sagte im Deutschlandradio Kultur, die Ausstellung zeige in ihrer Konzeption eine Angst vor Hitler, die er nicht verstehe. Die Ausstellungsmacher hatten bewusst auf originale Uniformen und persönliche Gegenstände Hitlers verzichtet - auch um Neonazis nicht anzulocken.

So begann der Zweite Weltkrieg

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Mit “Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Gewalt“ widmet sich erstmals in Deutschland eine Ausstellung der Faszination Adolf Hitlers. Insgesamt sind es 600 Exponate, 400 Fotos und Plakate sowie Filme, die die Wirkung des Massenmörders auf die Bevölkerung in der Nazizeit erklären sollen.

dapd

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