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Sonnenblumenöl bei Aldi: Kundin beobachtet seltsames Verhalten vor Öl-Regal

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Von: Raffaela Maas

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Eine Aldi-Kundin hat bei ihrem Einkauf eine andere Kundin bemerkt, die es scheinbar kaum fassen konnte, wieder Sonnenblumenöl im Supermarkt zu finden.

München - Ein Problem, das sich bereits im Laufe der Corona-Pandemie abzeichnete, wird nun zu Zeiten des Kriegs in der Ukraine umso deutlicher: Lebensmittelengpässe in den deutschen Supermärkten. Wer Speiseöle kaufen möchte, muss vielerorts lange suchen, denn in einigen Läden sind die Regale leer und das auf unbestimmte Zeit.

Nun zeigt sich in einer Aldi-Filiale ein Hoffnungsschimmer für all diejenigen, die bislang verzweifelt auf der Suche nach Sonnenblumenöl waren. Wie eine Kundin berichtete, entdeckte sie in der Aldi-Filiale ihres Vertrauens ein vollständig mit Sonnenblumenöl aufgefülltes Regal. „Seit gestern ist bei Aldi das seit Wochen leere Regal wieder mit Öl bestückt!“, teilte sie erfreut auf Twitter mit.

Sonnenblumenöl im Aldi: Nur Attrappen?

Dabei bemerkte sie auch eine andere Kundin, die ihr Glück scheinbar kaum fassen konnte. „Lustig mit anzusehen: eine Frau, die ungläubig davor stand, eine Flasche herausnahm, schüttelte, wieder zurückstellte, wieder herausnahm...“, erinnerte sie sich an die Situation im Supermarkt zurück und mutmaßte, die Kundin habe das Öl wohl für Attrappen gehalten. Ob sich das wirklich so zugetragen hat, ist natürlich nicht bestätigt.

Einem Nutzer fiel noch ein anderes Detail auf: „Sogar zum normalen Preis, was ich sehe“. Ein weiterer teilte seine Erfahrung mit den leeren Regalen bei seinem Aldi. „Unser Aldi wird immer leerer, es fehlen seit Wochen neben den üblichen Verdächtigen noch Reis, Thunfisch und Küchenrollen“, kommentierte er.

Aldi über Pflanzenöl: „Haben wir denn nichts dazugelernt in den letzten zwei Jahren??“

Auf dem Schnappschuss aus der Aldi-Filiale, den die Kundin postete, sind auch zwei Zettel zu erkennen, die offenbar vom Aldi Team am Öl-Regal angebracht wurden. „Guten Tag. Kaufen Sie das Öl, weil Sie es brauchen? Oder kaufen Sie das Öl, weil es jeder macht?“, richten sie sich direkt an die hamsternden Kunden. „Wenn jeder normal einkauft, können solche Engpässe nicht entstehen. Haben wir denn nichts dazugelernt in den letzten zwei Jahren??“ Die Ansage sitzt und es bleibt zu hoffen, dass sich die Kunden den Hinweis zu Herzen nehmen, damit in Zukunft das Öl für jeden erreichbar bleibt.

Ein Edeka-Kunde hatte einen Vorschlag, wie mit Hamsterkäufen umgegangen werden kann. Seine Idee soll dabei gleichzeitig etwas für die Ukraine leisten. (rrm)

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