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Aldi-Kundin fassungslos bei Preis von Sonnenblumenöl: „Und ich dachte, Klopapier sei kostbar“

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Von: Felix Durach

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Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind auch beim Discounter Aldi spürbar. Auf Twitter wundern sich nun mehrere Kunden über die gestiegenen Preise von Speiseöl.

Essen - Die Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine kommen immer weiter auch bei den Verbrauchern in Deutschland an. Auch wenn die Einschränkungen, die Deutschland bei Energiepreisen oder der Lebensmittelversorgung erfährt, bei weitem nicht mit den Einzelschicksalen von Ukrainerinnen und Ukrainern in den Kriegsgebieten vergleichbar ist, denen dort Tod und Vertreibung droht, genügt schon der Blick in den örtlichen Supermarkt, um das Ausmaß des Ukraine-Konflikts zu spüren.

Aldi und Co.: Auswirkungen des Ukraine-Konflikt auch im örtlichen Discounter spürbar

Besonders betroffen sind dabei auch diverse Lebensmittel, die aufgrund von befürchteten Lieferengpässen mittlerweile zu deutlich höheren Preisen in den deutschen Supermarkt- und Discounterregalen von Aldi, Lidl und Co. gelistet werden. Vor allem über die Preise von Speiseölen wunderten sich in den vergangene Wochen wohl so einige Kunden. Die Ukraine wird wegen der großen Bedeutung ihrer Landwirtschaft auch als „Kornkammer Europas“ bezeichnet. Durch den Krieg in weiten Teilen des Landes drohen nun Ernteausfälle und Versorgungsengpässe bei den erzeugten Produkten.

Auf Twitter ließen sich deswegen in den vergangenen Tagen gleich mehrere Beiträge von Nutzern finden, die sich über den gestiegenen Preis im Discounter echauffierten. Ganz vorne mit dabei: Sonnenblumenöl. Der Discounter-Riese Aldi hat offenbar ordentlich an der Preisschraube für sein Angebot gedreht. Der Liter Sonnenblumenöl geht mittlerweile für 4,99 Euro über das Kassenband des Discounters. Für diverse Aldi-Kunden ein Grund zu Aufregung.

Aldi-Kunden fassungslos über Sonnenblumenöl-Preis: „Und ich dachte, Klopapier sei kostbar“

„Neues aus dem Supermarkt. Bei Aldi will man nun rund fünf Euro pro Liter Sonnenblumenöl“, schreibt ein Twitter-User zu einem Schnappschuss aus der örtlichen Aldi-Filliale.

Eine andere Nutzerin teilt ebenfalls ein Bild des Öl-Regals von Aldi, in dem die Abgabe von Sonnenblumenöl zusätzlich zur Preiserhöhung auf drei Flaschen pro Person beschränkt wurde. „Bei uns im Aldi Süd. Und ich dachte, Klopapier wäre kostbar“, schreibt die Nutzerin scherzhaft zu ihrem Bild.

Speiseöl-Engpass? Bilder aus Aldi und Co. erinnern an Klopapier-Ansturm zu Beginn der Corona-Pandemie

In der Tat werden bei der aktuellen Situation Erinnerungen an die Anfänge der Corona-Krise wach, als es einen echten Ansturm auf die Supermärkte und Discounter in Deutschland gab und vor allem Klopapier vielerorts ausverkauft war und rationiert werden musste. Damals beruhigte sich die Situation nach turbulentem Beginn recht schnell wieder. Ob die Preissteigerung bei Speiseöl nur vorübergehend ist oder sich Verbraucher auch langfristig auf die Erhöhungen einstellen müssen, bleibt abzuwarten. (fd)

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