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Vorwürfe gegen Supermarkt

Kundin rastet wegen prall gefülltem Obstregal aus - aus gutem Grund

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So voll war das Obstregal des MERKUR Markts kurz vor den Pfingstfeiertagen.

Kurz vor Ladenschluss: Eine Wienerin wollte vor den Pfingstfeiertagen noch schnell etwas einkaufen. Als sie das Obstregal entdeckte, hat es ihr die Sprache verschlagen.

Wien - In einer MERKUR-Filiale in Österreich machte einen Kundin ihrem Ärger Luft: Die Frau wollte in dem Supermarkt am Pfingstsamstag noch schnell etwas einkaufen, bevor die Geschäfte vor den Feiertagen zumachten. Zehn Minuten vor Ladenschluss erweckte die Obstabteilung ihre zweifelhafte Aufmerksamkeit: „Die Regale bis oben hin gefüllt mit frischen Früchten zum direkten Verzehr“, schilderte sie die Situation später in einem Facebook-Post.

“Mir hat es die Sprache verschlagen.“

Verständlicherweise fragte sich die Kundin, was mit dem ganzen Obst passieren würde, und sprach einen Mitarbeiter an. Seine schockierende Antwort: „Natürlich werden die Sachen entsorgt.“ Selbst ein Rabatt käme nicht in Frage, da das zu den Kunden im 1. Bezirk nicht passte, so der Angestellte weiter.

Die Frau war fassungslos und machte ihrem Ärger daraufhin via Facebook Luft. Und spricht damit vielen aus der Seele.

Die Antwort des Supermarkts ließ nicht lange auf sich warten: „(A)ls Lebensmitteleinzelhändler bewegen wir uns im Spannungsfeld zwischen Ausverkaufssituationen und einem vielfältigen Angebot: Wir wollen euch auch beim späten Einkauf Vielfalt bieten, gleichzeitig so gut kalkulieren, dass keine Lebensmittel entsorgt werden müssen."

MERKUR Markt versuche außerdem „alle Waren, welche nicht mehr verkaufs-, aber noch verzehrfähig sind, weiterzugeben.“ Nur komisch, dass der Mitarbeiter nicht von weitergeben, sondern entsorgen sprach. Bleibt zu hoffen, dass der Supermarkt sein Wort hält.

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